Glinicke öffnet Internetfiliale für Online-Kunden

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Das Unternehmen hat dafür einen speziellen Onlineverkäufer installiert, an den sich der Kunde über verschiedene Wege wenden kann – entweder über ein eigenes Kontaktformular, per E-Mail oder über eine Hotline. Der Kontakt landet dann zuerst im ITM, der internen Telefonmarketing-Abteilung, die den Lead vorqualifiziert und ihn dann an den Onlineverkäufer weiterleitet. So ist sichergestellt, dass der Kunde sofort einen Ansprechpartner hat, auch wenn der Onlineverkäufer besetzt ist.

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Das ITM filtert die eingehenden Leads und sorgt dafür, dass der Onlineverkäufer sich nicht mit unseriösen oder unerfüllbaren Anfragen befassen muss. Da die Abteilung täglich bis 22 Uhr erreichbar ist, findet auch der Kunde, der abends vom Sofa aus das passende Auto sucht, sofort einen Ansprechpartner.

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Service für besonders internetaffine Kunden

Das erhöht die Verkaufschancen, denn die User verbleiben so länger auf der Webseite des Autohändlers und wechseln weniger schnell zu Konkurrenzangeboten. Auch der Webchat, den Glinicke auf seinem Internetauftritt anbietet, trägt dazu bei, den Kunden auf den eigenen Onlineseiten zu halten.

Der Erfolg gibt dem Unternehmen recht: Über 100 Neuwagen konnte es bereits online vermarkten. Ob es die gleiche Anzahl von Fahrzeugen auch auf herkömmlichem Weg offline hätte verkaufen können, ist eher unwahrscheinlich, da Glinicke über diese Plattform vor allem Kunden aktivieren konnte, die ausgesprochen internetaffin sind. Das heißt, sie tätigen die meisten Anschaffungen bereits online und sind kaum bereit, für einen Fahrzeugkauf ins Autohaus zu kommen. Das Autohaus plant, das Angebot noch auszuweiten und auch die Inzahlungnahme von Gebrauchtwagen in den Prozess mit einzubeziehen.

Glinicke konnte für den digitalen Fahrzeugverkauf auf langjährige Erfahrungen aus dem Online-Geschäft zurückgreifen. Bereits seit 2003 betreibt das Unternehmen den AHW-Shop. Mit rund 350.000 Kunden ist er inzwischen der größte Onlineshop in Deutschland und Europa für Originalteile von Volkswagen. Allein im Jahr 2017 verschickte Glinicke circa 77.000 Pakete mit Ersatzteilen über DHL. Damit ist Glinicke nicht nur off- sondern auch online einer der Megaplayer im Automobilgewerbe.

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