Globale Erfolge für deutsche Seat-Partner

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Die Mitarbeiter-Weltmeisterschaft von Seat hat für die deutsche Delegation zwei Top-Positionen gebracht. Simon Mühlbauer ist der weltbeste Gebrauchtwagenverkäufer. Und auch Serviceleiter Philipp Schäfer stieg aufs Podest.

Firmen zum Thema

(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Simon Mühlbauer hat sich den Pokal als weltweit bester Gebrauchtwagenverkäufer in der Seat-Organisation geholt. Der Junior aus dem familiengeführten Seat-Betrieb „Autohaus am Südbahnhof“ aus Gera setzte sich bei der „Top Seat People“-Weltmeisterschaft 2018 gegen seine Konkurrenten aus 26 Ländern durch. „Die Trophäe steht jetzt auf meinem Schreibtisch, ich habe extra eine Ecke freigeräumt. Und nächstes Jahr hoffe ich natürlich auf die Titelverteidigung“, berichtet der 31-Jährige.

Den Wettbewerb beschreibt er als durchgehend positiv und hervorragend organisiert. Der Anreise am Donnerstag, 15. März, folgte zunächst ein Teamwettbewerb am Freitag sowie dann der Einzelwettbewerb am Samstag mit theoretischen und praktischen Teilen. Mühlbauer bringt auf jeden Fall einen Motivationsschub zurück in den Betrieb mit 14 Angestellten, der rund 200 Neu- und knapp 300 Gebrauchtwagen im Jahr vermarktet. Das Seat-Gen ist Mühlbauer dabei quasi in die Wiege gelegt, seit 1990 ist das Autohaus am Südbahnhof Seat-Partner.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Insgesamt hatte Seat Deutschland zwölf Mitarbeiter seiner Partnerbetriebe nach Barcelona zu der Weltmeisterschaft geschickt. Im vergangenen Jahr hatten sie sich in einem nationalen Wettbewerb unter dem Motto, „Zeig, dass Du ein Champion bist“ gegen ihre Kollegen durchgesetzt. In der deutschen Delegation waren Mitarbeiter größerer Betriebe ebenso wie Kollegen aus Familienbetrieben.

Ein weiterer Top-Seat-Mann ist Philipp Schäfer, der in der Berufsgruppe der Serviceleiter antrat. Der Inhaber eines Servicebetriebs in Berkatal-Frankershausen war zum ersten Mal unter den Auserwählten. Als „tolles Erlebnis“ beschreibt er den Wettbewerb, den er als Dritter in seiner Berufsgruppe abschloss. Der Schritt aufs Podest war da „dann noch das i-Tüpfelchen“.

„Herzlichen Glückwunsch an alle WM-Teilnehmer und natürlich besonders an den Weltmeister und den WM-Dritten“, kommentierte der Geschäftsführer von Seat Deutschland, Bernhard Bauer, das Ergebnis. Doch auch für die Wettkämpfer, die ohne Trophäen blieben, hat sich die Reise nach Barcelona gelohnt. Sie erlebten vom 15. bis 18. März ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, zum Beispiel eine Stadtrundfahrt und den Besuch im Tibidabo Freizeitpark, der extra für die Finalisten geöffnet wurde.

Der „Top Seat People“-Wettbewerb soll die Seat-Mitarbeiter motivieren, sich in ihren Kompetenzbereichen weiterzuentwickeln. Schließlich sei eine der Voraussetzungen für den Erfolg im Automobilgeschäft „eine gleichbleibend hohe Verkaufs- und Servicequalität in allen Bereichen“, heißt es in einem Seat-Schreiben.

(ID:45238416)