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GM will Tesla in der E-Mobilität schlagen

| Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

In der Autobranche gilt General Motors als schwerfälliger Dinosaurier. Mit einem milliardenschweren Invest in die Elektromobilität sucht GM nun den Befreiungsschlag – und hat typisch amerikanisch gleich ganz große Ziele.

General Motors hat seine neue modulare Plattform und sein Batteriesystem Ultium in Michigan (USA) präsentiert.
General Motors hat seine neue modulare Plattform und sein Batteriesystem Ultium in Michigan (USA) präsentiert.
(Bild: Steve Fecht / GM)

General Motors (GM) will beim Thema Elektromobilität endlich richtig in die Gänge kommen. Bis zum Jahr 2025 sollen rund 20 Milliarden Dollar (18 Mrd. Euro) in die Entwicklung von elektrischen und selbstfahrenden Autos gesteckt werden. Bei einem Investoren-Event kündigte der US-Autobauer am Mittwoch (Ortszeit) zudem E-Modelle für alle Marken an.

Die Offensive, die im April mit dem Luxus-SUV Cadillac Lyriq beginnen soll, folgt ambitionierten Zielen. Unter anderem stellte GM, einst größter Autobauer der Welt, eine Reichweite von 400 Meilen (knapp 644 Kilometer) pro Batterieladung in Aussicht. Damit würde GM den Senkrechtstarter Tesla überbieten, der bislang maximal auf 390 Meilen kommt.

GM-Chefin Mary Barra versicherte zudem, dass ihr Unternehmen mit den E-Autos Geld verdienen werde. Weitere geplante Modelle sind eine Neuauflage des Chevrolet Bolt sowie die bereits beim „Super Bowl“ beworbene Comeback-Version des früheren Spritschluck-Schwergewichts Hummer als elektrische Pick-up-Variante der Konzernmarke GMC.

Am Markt wurden die Pläne wohlwollend aufgenommen, die Aktie ging mit einem Plus von 3,3 Prozent aus dem US-Handel. GM steht in Sachen E-Mobilität allerdings schon länger stark unter Druck. Besonders Teslas Erfolg ließ den Marktführer bei dem Trendthema zuletzt alt aussehen. Während GM an der Börse in den vergangenen zwölf Monaten 20 Prozent einbüßte, legten Teslas Aktien um fast 160 Prozent zu.

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