Die großen Autohändler 2021 Gottfried Schultz ist durch die Krise gestärkt

Von Doris Pfaff

Das Jahr 2021 lief nicht ganz so gut, wie anfangs erhofft. Trotzdem hatte Gottfried Schultz mit der Eröffnung des neuen Audi-Zentrums Düsseldorf allen Grund zum Feiern. Ab Mitte 2022 rechnet die Düsseldorfer Gruppe mit deutlich mehr Normalität.

Das neue Audi-Zentrum von Gottfried Schultz in Düsseldorf.
Das neue Audi-Zentrum von Gottfried Schultz in Düsseldorf.
(Bild: Gottfried-Schultz-Gruppe)

Dass sich die Krise 2021 fortsetzen würde, damit hat kaum jemand in der Branche gerechnet. Auch nicht die Unternehmensführung der Gottfried-Schultz-Gruppe, des größten Händlers für VW, Audi, Seat, Cupra, Skoda, Porsche, Bentley und Bugatti in Deutschland. Auf die Umsatzeinbrüche 2020, die auf die Lockdowns zurückzuführen waren, hatte das Unternehmen mit seinen rund 2.400 Beschäftigten schnell reagiert und gegengesteuert.

Der Blick auf das nächste Jahr war deshalb durchaus positiv. Vielleicht ein wenig zu optimistisch, wie der Vorstandsvorsitzende Nicholas J. Dunning rückblickend gesteht. „Natürlich haben wir nicht damit gerechnet, dass die Krise so lange dauert. Wir dachten, dass es 2021 vorbei sein sollte.“ Doch der zweite Lockdown zog sich bis weit ins Frühjahr. Für das Unternehmen gab es nur zwei Alternativen. Dunning: „Entweder schließen wir so viel wie möglich, oder wir halten das Geschäft, auch durch digitale Aktivitäten, so gut es geht am Laufen.“