Die großen Autohändler 2021 Größer, breiter, AVAG

Von Jens Rehberg

Im Corona-Jahr 2021 hat der zweitgrößte deutsche Autohändler mal eben 19 Betriebe zugekauft. »kfz-betrieb« hat bei Albert C. und Roman Still nachgefragt, wie so etwas denn überhaupt – ganz grob – abläuft.

Premiere im AVAG-Markenportfolio: die Volkswagen-Marke Skoda aus dem Autohaus Europa in Berlin.
Premiere im AVAG-Markenportfolio: die Volkswagen-Marke Skoda aus dem Autohaus Europa in Berlin.
(Bild: AVAG)

Sechs Monate waren die Verkaufsräume der Augsburger Autohandelsgruppe im letzten Geschäftsjahr geschlossen, das im Sommer abgelaufen ist. Danach wurde auch schon die Ware knapp. Vor diesem Hintergrund würde es wohl niemanden allzu sehr wundern, hätte die AVAG rote Zahlen geschrieben. Hat sie aber nicht.

„Wir haben uns schnell an die neuen Gegebenheiten angepasst“, erzählt AVAG-Vorstand Roman Still. Die Gruppe konzentrierte sich auf den Onlineverkauf und die Verlagerung von Teilen des Geschäfts in den Gewerbebereich. Zudem bewährten sich in der Krise die Kundenbindungstools der AVAG. Und auch das große Volumen an Leasingrückläufern half den Betrieben der Gruppe. „Nicht zuletzt dank unserer grundsätzlich großzügigen Bevorratung an Neuwagen sind wir bislang gut durchgekommen“, sagt der Händler.