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GroKo will pauschale Fahrverbote vermeiden

Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Aufatmen im Kfz-Gewerbe: Die angehende Große Koalition will pauschale Fahrverbote vermeiden. Das kommt im Kfz-Gewerbe gut an. Aus Sicht der Branche sind verlässliche Nachrüstungen der richtige Weg.

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Nachrüstungen sind aus Sicht des Kfz-Gewerbes der sinnvollere Weg.
Nachrüstungen sind aus Sicht des Kfz-Gewerbes der sinnvollere Weg.
(Bild: Twintec-Baumot)

Wie ZDK und zahlreiche andere Landesverbände hat auch das Kfz-Gewerbe Bayern die Pläne der Koalitionspartner zu möglichen Fahrverboten gelobt. Nach den Aussagen des vorliegenden Koalitionsvertrages will die mögliche neue Bundesregierung pauschale Fahrverbote vermeiden und die Schadstoffemissionen aus dem Straßenverkehr durch technische Verbesserungen von Fahrzeugen im Bestand reduzieren.

„Die Verunsicherung der Bürger muss enden! Eine klare Abkehr von Fahrverboten und eine verlässliche Nachrüstung insbesondere der Bestandsfahrzeuge ist der richtige Weg“, so Albert Vetterl. Der Präsident des Kfz-Gewerbes Bayern sieht bei der Nachrüstung das Verursacherprinzip als maßgeblich an und vertritt die klare Position, dass nicht der Handel und die Bürger, sondern die Hersteller von betroffenen Fahrzeugen die Kosten der Nachrüstung zu tragen haben. Nur so könne das Vertrauen in die Produkte der Automobilhersteller wieder nachhaltig hergestellt werden.

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