Groß & Vogt feiert dreifach in neuer Skoda-CI

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andree Stachowski

Der Skoda-Partner Groß & Vogt ist mit dem wachsenden Fabrikat an seine räumlichen Grenzen gestoßen. Mit einem Neubau und der Superb-Premiere zog der Händler viele Interessenten an.

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Der Skoda-Händler Groß & Vogt feierte zur Superb-Premiere sein 25-jähriges Bestehen im neu gebauten Autohaus.
Der Skoda-Händler Groß & Vogt feierte zur Superb-Premiere sein 25-jähriges Bestehen im neu gebauten Autohaus.
(Foto: Mirko Haude)

Die Groß & Vogt Automobile GmbH hat mit der Publikumspremiere des Skoda Superb zugleich das neu gebaute Skoda-Autohaus im westsächsischen Schneeberg eingeweiht. Bisher hatte das Familienunternehmen die Fahrzeuge der tschechischen Marke im benachbarten Zschorlau vermarktet. Dort waren die Räume für die stark wachsende Marke allerdings zu klein geworden, angrenzende Grundstücke standen nicht zur Verfügung. Zudem hätte der Skoda-Markenauftritt an die aktuellen Vorgaben angepasst werden müssen. Dennoch will der Händler den alten Standort umbauen, allerdings nach den Vorgaben der Marke Seat, die ab Herbst dort dann neu vertreten wird.

Entstanden ist das neue Autohaus in Schneeberg auf dem Gelände einer früheren Kaserne, wo Firmenchef und Kfz-Meister Lutz Groß bereits vor einigen Jahren eine Lackiererei eröffnet hatte. Für den Neubau hatte er sich 17.000 Quadratmeter des Grundstücks gesichert, um den Betrieb CI-gerecht nach den Vorgaben des Importeurs zu errichten. Nach neun Monaten Bauzeit wurde der Standort Anfang Juni rechtzeitig zur Händlerpremiere des Skoda Superb fertiggestellt.

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Das neue Autohaus steht auf 1.600 Quadratmeter Grundfläche, davon misst allein der Showroom rund 500 Quadratmeter. Angaben zur Investitionssumme machte das Unternehmen nicht. Neben dem Autohaus gehören eine Lackiererei, eine Karosseriewerkstatt und ein Ersatzteilvertrieb zum Familienunternehmen, die in einem benachbarten Gebäude ihren Platz haben. Insgesamt zählt Groß & Vogt Automobile 28 Mitarbeiter, 17 davon arbeiten im Autohaus.

Am alten Standort hatte Groß & Vogt im letzten Jahr 380 Neuwagen und 200 Gebrauchtwagen vermarktet. Angesichts der Erneuerung des Skoda-Modellangebots mit Fabia und Fabia-Kombi sowie Superb und im Herbst Superb-Kombi stehen die Zeichen auf Wachstum. Zudem lockt allein schon der Neubau Interessenten an. „Die Resonanz unserer Kunden ist sehr positiv“, berichtet Groß. In der Woche nach der Eröffnung seien 30 Neuwagen verkauft worden, berichtet Juniorchef Dominik Groß.

Einen wahren Besucherschub erlebte das neue Autohaus zur Eröffnung inklusive der Superb-Premiere. Bis zu 10.000 Besucher, schätzte Groß in einem Zeitungsinterview, seien gekommen. Dabei hat das Unternehmen einen dritten Grund zu feiern. Die Wurzeln des Unternehmens liegen im Jahr 1990, als Lutz Groß und sein Partner Jens Vogt die neuen Freiheiten der untergehenden DDR nutzen. Als Skoda-Partner ist der Händler seit 1993 am Netz.

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 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«