MG Cyberster Große Nachfrage, schnelle Entscheidung

Autor / Redakteur: Mario Hommen/SP-X / Tanja Schmitt

Oft dauert es Jahre, bis grünes Licht für den Serienbau einer Auto-Studie gegeben wird. Im Fall des MG Cyberster ging es jetzt deutlich schneller – Crowdfunding sei Dank.

Im April hat MG in Shanghai die Studie Cyberster vorgestellt. Inzwischen ist die Serienfertigung bestätigt.
Im April hat MG in Shanghai die Studie Cyberster vorgestellt. Inzwischen ist die Serienfertigung bestätigt.
(Bild: MG)

MG Motors, Tochter des chinesischen SAIC-Konzerns, wird den im April als Studie vorgestellten Elektro-Roadster Cyberster in Serie bauen. Über eine Crowdfunding-Plattform haben die Chinesen wesentlich früher als erwartet mehr als 5.000 Interessenbekundungen mit Anzahlungen von rund 130 Euro erhalten. Dank der positiven Rückmeldung kann das sportliche Erbe der britischen Traditionsmarke wiederaufleben.

Eine passende Gelegenheit für den Marktstart des E-Roadsters könnte der 100. Geburtstag des ersten Modells der Marke, des ab 1924 gebauten MG 14/28 Sports, sein. „Das Jubiläum sei eine großartige Gelegenheit, von einer Verbindung der alten und der neuen Marke MG zu träumen“, hatte es in einem Blog-Eintrag von MG Motor Europe anlässlich der Vorstellung der Studie geheißen.

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Ein konkreter Verkaufstermin wurde allerdings noch nicht genannt. Auch zu technischen Details gibt es weiterhin keine Informationen. Laut MG soll der Cyberster in weniger als drei Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten und mit einer Akkuladung 800 Kilometer weit kommen.

In seiner bisherigen Form kommt der Cyberster als futuristischer Sportwagen bullig und krawallig daher, natürlich ohne das Röhren eines Verbrenners. Innen gibt es zwei durch einen Mittelsteg getrennte Einzelplätze.

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