Ausstellung Grüne Hölle im Grünen

Autor: Steffen Dominsky

Jochen Rindt im Cooper Maserati, eingetaucht in Gischtfontänen, von der Eifelsonne angestrahlt: Dieses und zahlreiche weitere Werke des bekannten Fotografen Hans Peter Seufert zeigt nun die Outdoor-Fotoausstellung „Grüne Hölle Nürburgring“.

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Der Leitz-Park in Wetzlar präsentiert im angrenzenden Waldgebiet mit der Fotoausstellung „Grüne Hölle Nürburgring" des Fotografen Hans Peter Seufert ein neues Outdoor-Highlight.
Der Leitz-Park in Wetzlar präsentiert im angrenzenden Waldgebiet mit der Fotoausstellung „Grüne Hölle Nürburgring" des Fotografen Hans Peter Seufert ein neues Outdoor-Highlight.
(Bild: H. P. Seufert/AMS)

Eine Fotoausstellung der ganz anderen Art präsentiert der Leitz-Park. „Anders“, da die Ausstellung mit dem Titel „Grüne Hölle Nürburgring“ nicht typischerweise drinnen, sondern draußen, genauer gesagt inmitten von Bäumen stattfindet. Entlang eines Naturlehrpfads werden historische Bilder des Auto-Fotografen Hans Peter Seufert gezeigt. Seufert fotografierte viele Jahre lang für die Redaktion von „Auto Motor und Sport“. Anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Autozeitschrift zeigt die Ausstellung beeindruckende Motive der legendären Rennstrecke aus den Fünfziger- bis Siebzigerjahren.

Besucher dürfen sich auf spektakuläre Momente der Renngeschichte, faszinierende Rennwagen und Aufnahmen von einem begeisterten Publikum an der Rennstrecke freuen, die entlang des Naturlehrpfads des Leitz-Parks in Wetzlar bei einem Rundgang besichtigt werden können. Der Naturlehrpfad ist die ganze Woche über kostenfrei zugänglich und lädt mit der neuen Outdoor-Ausstellung Familien, Fotografie- und Naturliebhaber dazu ein, bei einem entspannten Spaziergang faszinierende Aufnahmen und die heimische Natur zu erleben. Die Dauer der Ausstellung ist vom Wetter abhängig – sobald es zu Schneien beginnt, soll sie enden.

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Über Hans Peter Seufert: Das Fotografieren wurde dem Sohn eines Lichtbildners quasi in die Wiege gelegt. Die Berufsausbildung zum Fotografen war quasi bei seiner Geburt 1934 bereits beschlossene Sache. Dass es ihn letztlich an die Rennstrecke verschlug, hat der Schwarzwälder der Nähe seiner Geburtsstadt Freiburg zur legendären Bergrennstrecke Schauinsland zu verdanken. Der Nürburgring war seine größte Leidenschaft, er kannte sämtliche geheimen Pfade rund um die Strecke. Seuferts erste Großveranstaltung war das 1.000-Kilometer-Rennen 1957. Bald schon galt er als bester Action-Fotograf und bis 1977 bestimmte das Saisongeschäft Motorsport jeweils von März bis Oktober sein Leben. Er verstarb im Jahr 2020.

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Über den Autor

 Steffen Dominsky

Steffen Dominsky

Redakteur »kfz-betrieb«, "Fahrzeug + Karosserie", stellv. Ressortleiter Service & Technik »kfz-betrieb«, Vogel Communications Group