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GS YUASA Battery Germany GmbH

http://www.gs-yuasa.de
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27.03.2019

Autobatterien im Gebrauch - Fehlerdiagnose

Welche Probleme können während des Gebrauchs oder durch falsche Handhabung entstehen? Batteriehersteller GS YUASA klärt auf.
  1. Sulfatierung: Ist eine Batterie in einem Fahrzeug installiert, das über längere Zeit nicht in Verwendung ist, und wird sie dort in entladenem Zustand belassen, findet eine chemische Reaktion statt. Diese sogenannte Sulfatierung beeinträchtigt Leistung und Lebensdauer unwiderruflich. Erkennen lässt sich das an einer leichten weiß-grauen Ablagerung an der positiven Platte und einem nicht mehr metallischen Glanz an der negativen Platte. In den meisten Fällen ist die Batterie damit unbrauchbar. Versuche, sie wieder aufzuladen, können selbst bei niedrigen Laderaten zu Schäden am Gitter und am aktiven Material oder zu dendritischen Kurzschlüssen führen.
  2. Abnutzung: Durchläuft die Batterie einen Zyklus, d.h. wird sie ent- und wieder geladen, ist das aktive Material in den Batterieplatten in Bewegung. Da die Batterielebensdauer von verschiedenen Faktoren abhängt, wie Temperatur, Ladezustand für den Batteriebetrieb und Arbeitszyklus, lässt sich ihre Lebenserwartung nicht festlegen. Der normale Alterungsprozess führt mit der Zeit zum Leistungsverlust der Batterie und das Fahrzeug kann eines Tages nicht mehr starten.
  3. Tiefentladung: Der Verlust von aktivem Material in den Platten beim Laden und Entladen beschleunigt sich, wenn bei der Batterie eine Tiefentladung höher als 35% auftritt und dann eine Schnellladung vorgenommen wird. Kehrt die Aufladung den Entladezyklus nicht vollständig um, verliert die Batterie an Leistung. Zwischen den Platten kann es zu Säurekonzentrationen kommen, die zu Korrosion und Leistungsverlust führen.
  4. Überladung: Ist der Lichtmaschinen-Regler nicht korrekt eingestellt oder fällt der Spannungsstromkreis aus, wird die Batterie einer übermäßigen Ladung ausgesetzt. Erfolgt dann keine Überprüfung, überhitzt die Batterie und der Elektrolyt verdunstet. Eine Überladung beschleunigt den Verfall des aktiven Materials und der Gitter, die Batterie büßt an Leistung ein. Wie erkennt man das? Die Batterie hat meist einen niedrigen Säurestand, schwarze Ablagerungen auf den Einfüllstopfen und einen starken Geruch.
  5. Unterladung: Wird die Batterie nicht ausreichend geladen, um ihren vollständigen Ladezustand zu erreichen, tritt eine Unterladung auf und führt langsam zur Sulfatierung. Dieses Problem entsteht, wenn das Auto nur gelegentlich für kurze Strecken oder Stadtfahrten zum Einsatz kommt.

Solche Probleme zählen nicht zu Herstellungsfehlern. Tatsächliche Herstellungsfehler treten in der Regel nur sehr selten auf.

GS YUASA hält hohe Standards bei der Produktion der Batterien ein.