GTI, GTD, GTE: VW zeigt erste Varianten des Golf 8

Autor / Redakteur: sp-x/cs / Christoph Seyerlein

Ohne die Kürzel GTI und GTD geht es bei VW auch in Zeiten von strengen CO2-Grenzen nicht. Die sportlichen Golf-Modelle stehen bereits in den Startlöchern und bringen Neues und Bewährtes. Zudem feiert der Plug-in-Hybrid GTE sein Comeback.

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In Genf feiern die GT-Versionen des Golf 8 Weltpremiere.
In Genf feiern die GT-Versionen des Golf 8 Weltpremiere.
(Bild: Volkswagen)

Die Kürzel GTI und GTD stehen bei VW für Leistung sowie Tradition und werden auch beim neuen, in der achten Generation erhältlichen VW Golf wieder die sportlichen Modelle zieren. Auf dem Genfer Autosalon (5. bis 15. März) präsentiert VW sowohl den Golf GTI als auch den Golf GTD, bevor die Leistungsträger in der zweiten Jahreshälfte ihr Debüt feiern.

Der Golf GTI fährt mit einem Zweiliter-Turbodirekteinspritzer mit 180 kW/245 PS und 370 Nm vor und hat damit genauso viel PS und Drehmoment unter der Haube wie der bisherige Golf GTI Performance. Serienmäßig übernimmt ein manuelles Sechsgang-Getriebe die Kraftübertragung an die Vorderräder, als Alternative steht ein Siebengang-DSG zur Wahl.

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Der serienmäßig an ein Siebengang-DSG gekoppelter Golf GTD kommt jetzt auf eine Leistung von 147 kW/200 PS und 400 Nm, beim Golf VII waren 135 kW/184 PS. Dank eines neuen Abgasreinigungssystems mit doppelter AdBlue-Einspritzung werden Stickoxid-Emissionen deutlich reduziert. Angaben zu Verbrauch, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit seiner neuen GTI und GTD-Modelle macht VW noch nicht. Auch beim Thema Preise hüllt sich das Unternehmen noch in Schweigen.

Optisch unterscheiden sich Golf GTI und GTD wieder ein wenig von ihren „Standard-Brüdern“. LED-Scheinwerfer und eine spezifische Frontpartie mit Wabengrill weisen auf die sportlichen Golf-Vertreter hin. Eine schmale Kante, die unterhalb der Motorhaube verläuft, ist beim GTI in Rot und beim GTD in Silber ausgeführt. Ein durchgehendes LED-Band betont diese farbige Linie.

Die modellsignifikanten Farben tauchen auch in den Speichen des jeweiligen Sportlenkrad auf sowie in den Karomustern der Sitzbezüge auf. Außerdem gibt es unter anderem ein komplett digitalisiertes Cockpit, Vernetzung mit anderen Fahrzeugen oder assistiertes Fahren bis Tempo 210 für die GTI und GTD-Kompaktsportler.

Comeback für den GTE

Mit dem GTE wird in Genf noch ein dritte Golf-Variante ihre Weltpremiere feiern. Damit steht der Plug-in-Hybrid in der Baureihe vor seinem Comeback. Ihn hatte VW Mitte 2018 wegen Problemen mit der WLTP-Umstellung aus dem Portfolio genommen und seitdem nurmehr kurz in einer Kleinserie angeboten.

Künftig wird der Plug-In-Hybridantrieb des Golf GTE aus einem TSI-Vierzylinder-Aggregat mit 110 kW (150 PS), einer 85 kW (115 PS) starken E-Maschine, einem 6-Gang-DSG-Getriebe sowie einer neuen Lithium-Ionen-Batterie bestehen. Er entwickelt eine Systemleistung von 180 kW (245 PS) und ein maximales Systemdrehmoment von 400 Nm. Gegenüber dem Vorgänger vergrößert sich die rein elektrische Reichweite. Sie beträgt jetzt rund 60 Kilometer, bisher lag sie bei 45 Kilometern. Das gelingt laut VW über die verbesserte Aerodynamik des neuen Golf und einen um 50 Prozent auf 13 kWh vergrößerten Energiegehalt der Batterie. Rein elektrisch fährt der Golf GTE bis zu 130 km/h schnell.

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