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GTÜ ab März 2017 mit Doppelspitze

Autor: Christoph Seyerlein

Ab März 2017 hat die GTÜ zwei Geschäftsführer. Michael Bröning wird dann gemeinsam mit Robert Köstler die Geschicke der Prüforganisation lenken. Ihre Verantwortungsbereiche sind klar abgesteckt.

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Ab März 2017 hat die GTÜ mit Michael Bröning (re.) einen weiteren Geschäftsführer neben Robert Köstler (li.).
Ab März 2017 hat die GTÜ mit Michael Bröning (re.) einen weiteren Geschäftsführer neben Robert Köstler (li.).
(Bild: GTÜ)

Die Gesellschaft für Technische Überwachung GTÜ setzt in Zukunft auf eine Doppelspitze. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, komplettiert ab dem 1. März 2017 Michael Bröning die Geschäftsführung. Er wird dann die GTÜ-Geschicke gemeinsam mit Robert Köstler lenken, der seit dem 1. Juli als Geschäftsführer agiert. Köstlers Vorgänger Rainer de Biasi, zuletzt noch beratend für die Stuttgarter aktiv, zieht sich zum Jahreswechsel in den Ruhestand zurück.

Während sich Köstler vor allem um den Ausbau des traditionellen Geschäfts mit Hauptuntersuchungen (HU) kümmern soll, wird es Brönings vorrangige Aufgabe sein, den nichtamtlichen Bereich der GTÜ-Dienstleistungen weiterzuentwickeln. Der 46-jährige verfügt über langjährige Erfahrung in der Automobilwirtschaft, er war unter anderem bereits für Volkswagen im Aftersales und als Mitglied der Geschäftsführung der Autohausgruppe Wolfsburg Hotz und Heitmann tätig.

Die GTÜ-Gesellschafter begrüßten in einer Pressemitteilung die Ernennung Brönings. Sie sehen in der Doppelspitze eine Verknüpfung der klassisch hoheitlichen Tätigkeit mit den Herausforderungen im nichtamtlichen Bereich. Es gelte, den GTÜ-Vertragspartnern zukunftssichere Geschäftsfelder zu eröffnen, sagten der Vorsitzende der GTÜ-Gesellschafterversammlung Markus Beck und seine beiden Stellvertreter Harald Brockmann und Michael Lenhartz laut einer gemeinsamen Erklärung.

Die GTÜ hat nach eigenen Angaben im ablaufenden Jahr bei der HU einen Marktanteil von 16 Prozent erreicht. Demnach nahmen die rund 2.400 GTÜ-Partner und Prüfingenieure 2016 knapp 4,4 Millionen Fahrzeuge für die HU unter die Lupe.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«