GTÜ warnt: Übervolle Dachboxen können zur Gefahr werden

31.07.2014

Achten Sie gerade zur Urlaubszeit auf eine sichere Ladung auf Ihrem Autodach.

Auf Deutschlands und Österreichs Autobahnen rollt der Urlaubsverkehr. Viele der Fahrzeuge sind mit Dachträgern, Fahrrädern und Dachboxen unterwegs. Großes und kleines Gepäck wird komplett in die Boxen auf dem Dachträger verstaut. Und häufig werden noch zusätzlich Fahrräder und nur unzureichend gesicherte Koffer aufs Dach gepackt, so die Beobachtungen der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung und des österreichischen Automobilclubs ARBÖ.

Dies verstößt nicht nur gegen die Vorschriften, sondern ist zudem auch gefährlich, wenn die maximal zulässige Dachlast überschritten wird und die Gepäckstücke nicht richtig gesichert sind, warnen die Experten von GTÜ und ARBÖ.

Bei Auffahrunfällen kann die Dachbox schnell zum Geschoss werden, wie Tests ergeben haben. Deshalb sollte man aus Sicherheitsgründen bereits nach kurzer Fahrstrecke den Sitz der Befestigung nochmals prüfen und den Sicherheitscheck in jeder Fahrpause wiederholen. Ganz wichtig: Finger weg von „selbstgestrickten“ Befestigungen – etwa mit so genannten Gummispannern. Das System muss immer zum Fahrzeug passen.

Grundvorrausetzung ist neben einer fachgerechten Befestigung die Beachtung des maximal zulässigen Gewichts des Dachgepäckträgers sowie die zulässigen Längen- und Breitenmaße. Unbedingt ist auf das Gewicht der Dachlast zu achten. Dieses setzt sich aus Tragegestell, Dachbox und deren Beladung zusammen. Auch das Gesamtgewicht – also Eigengewicht des Fahrzeugs, der Passagiere und Beladung inklusive Dachlast – muss bei der Urlaubsfahrt beachtet werden, so die Fachleute von GTÜ und ARBÖ.

Auch vergessen Autofahrer immer wieder, dass sie mit Fahrrädern auf dem Dach in keine Parkgarage mehr kommen. Nicht zu unterschätzen ist auch der erhöhte Kraftstoffverbrauch durch Dach- und Fahrradträger. Im Gegensatz zu Gepäck im Kofferraum wirkt sich eine auf das Dach montierte Transportvorrichtung erheblich auf den Spritverbrauch aus.

Stuttgart, den 31. Juli 2014

1.959 Zeichen Lauftext
Abdruck honorarfrei – bei Abdruck Beleg an die GTÜ erbeten.

Redaktionshinweis:
Deutschlands größte Prüf- und Sachverständigenorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger informiert in regelmäßigen Abständen über aktuelle Autofahrer- und Verkehrssicherheitsthemen.

Das druckfähige Bild zur Presseinformation können Sie unter http://www.gtue.de/sixcms/detail.php?id=53763&template=dr_artikel_bilddownload downloaden.
Abdruck honorarfrei – Belegexemplar erbeten.
Wir danken für Ihre Veröffentlichung.

Weitere Presseinformationen finden Sie unter http://presse.gtue.de, weitere Bilder in unserer Mediendatenbank unter www.gtue.de/mediendatenbank und unsere Ratgeberreihe unter http://ratgeber.gtue.de.

Impressum:
Herausgeber: GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH
Vor dem Lauch 25 · 70567 Stuttgart
V.i.S.d.P.: Hans-Jürgen Götz · Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Fon: 0711  97676-620 · Fax: 0711  97676-609
E-Mail:
hans-juergen.goetz@gtue.de · Internet: http://presse.gtue.de