Wallboxen Günstige Modelle überzeugen im ADAC-Test

Autor / Redakteur: sp-x / Svenja Gelowicz

Eine Wallbox bringt Strom aus dem Netz ins Auto. Dabei gibt es durchaus Unterschiede, wie jetzt ein Test förderfähiger Boxen ergab. Ausgerechnet die teuerste Stromtankstelle ist durchgefallen.

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Wallboxen erleichtern und beschleunigen das Laden von E-Autos zuhause. Doch die Produkte unterscheiden sich.
Wallboxen erleichtern und beschleunigen das Laden von E-Autos zuhause. Doch die Produkte unterscheiden sich.
(Bild: Innogy)

Der ADAC hat sechs von der KfW-Bank als förderfähig eingestufte Wallboxen bezüglich Sicherheit, Funktion, Ausstattung, Lieferumfang und Montage sowie die Nutzung per App unter die Lupe genommen. Testsieger ist die Wallbox von Kostad (TX-1000) für 1.100 Euro, die im Test die Note 1,8 erhält. Sie überzeugt durch ihre umfangreiche Ausstattung sowie über die App-Funktion. Kostad hat die getestete Wallbox mittlerweile aber aus dem Programm genommen.

Der ADAC hat sechs Wallboxen bezüglich Sicherheit, Funktion, Ausstattung, Lieferumfang und Montage sowie die Nutzung per App unter die Lupe genommen.
Der ADAC hat sechs Wallboxen bezüglich Sicherheit, Funktion, Ausstattung, Lieferumfang und Montage sowie die Nutzung per App unter die Lupe genommen.
(Bild: ADAC)

Platz 2 und 3 nehmen die Wallboxen von Vestel (EVCO4-AC115SW-T2P, 800 Euro) und von Volkswagen (ID.Charger Connect, 700 Euro) ein. Beide Boxen erreichen die Note 2,1. Der Automobilclub lobt bei Vestel besonders das zeitgesteuerte Laden über die App; die VW-Wallbox punktet durch ihre Sicherheitseigenschaften und einer insgesamt fehlerfreien Funktionalität.

Wallboxen von Hesotec Electrify und Stark-in-Strom

Ebenfalls mit „gut“ (2,2) kommt die Hesotec Electrify E-Box (w30 rechts 11 kW, 1.100 Euro) auf den vierten Rang. Sie schwächelt bei der Ausstattung.

Die Wallbox von Stark-in-Strom.de (pro Connect 11 kW, 800 Euro) gefällt zwar durch ihren reparaturfreundlichen Aufbau, den geringen Verbrauch im Stand-by-Modus und die Möglichkeit der Sprachsteuerung über die App, erkannte aber im Test eine gasende Autobatterie nicht. Platz 5 mit Note 2,6 ist die Folge. Eine vom Hersteller angekündigte neue Version der Wallbox soll dieses Problem jedoch nicht mehr aufweisen.

An der Sicherheitsprüfung scheiterte die teuerste Box im Test: Die EV Box Elvi (E3160-A35062-10-2, 1.200 Euro) und landet auf dem letzten Platz mit Note 5,0. Ein Firmenupdate soll das Sicherheitsproblem beheben.

Der Club rät auch auf den Stromverbrauch der Wallbox im Stand-by-Modus zu achten. Dieser reicht von 3,70 Euro (Stark-in-Strom.de) bis zu über 13 Euro (Hesotec Electrify) jährlich.

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