SERMA „Günstiger als heute“

Das Gespräch führte Steffen Dominsky

Ab 2023 kommen Werkstätten dank SERMI/SERMA deutlich leichter an diebstahl- und sicherheitsrelevante Daten und Informationen der Fahrzeughersteller. Was das Konzept konkret in der Praxis für die Betriebe bedeutet, erklärt Werner Steber vom ZDK.

Werner Steber ist Geschäftsführer „Werkstatt und Technik“ beim Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe.
Werner Steber ist Geschäftsführer „Werkstatt und Technik“ beim Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe.
(Bild: Promotor)

Redaktion: Wofür steht SERMI?

Werner Steber: SERMI ermöglicht Werkstätten den standardisierten Zugang zu diebstahl- und sicherheitsrelevanten Reparatur- und Wartungsinformationen (engl.: „RMI“) sowie ebensolchen OBD-Informationen über die OEM-Diagnosesysteme der Fahrzeughersteller.

Was genau versteht man unter diebstahl- und sicherheitsrelevanten Reparatur- und Wartungsinformationen?

Diebstahl- und sicherheitsrelevante RMI sind Informationen, Software, Funktionen und Dienstleistungen, die für Reparatur und Wartung von in einem Fahrzeug eingebauten Funktionen erforderlich sind, die verhindern sollen, dass das Fahrzeug gestohlen oder weggefahren werden kann. Zudem solche, die es ermöglichen, das Fahrzeug zu verfolgen und seinem Besitzer zurückzugeben. Was unter diese fällt, definiert jeder Hersteller unterschiedlich.