Gute Ertragschancen mit Young- und Oldtimern

Autor Jan Rosenow, Norbert Rubbel, Ottmar Holz

Eine Studie der BBE hat den „Wirtschaftsfaktor Young- und Oldtimer“ untersucht. Die Ergebnisse zeigen: Dieser Markt bietet Kfz-Betrieben gute Ertragschancen. Doch hier lauern auch Gefahren.

Beliebte Young- und Oldtimermodelle wie der VW T2 California verzeichnen derzeit exorbitante Preissteigerungen.
Beliebte Young- und Oldtimermodelle wie der VW T2 California verzeichnen derzeit exorbitante Preissteigerungen.
(Foto: Holz)

Wenn sich schamlos teure Oldtimer wie der Mercedes 300 SL Flügeltürer und der Porsche 911 „Urmodell“ nicht weit vom Trabi und der Kult-Kugel Fiat 500 präsentieren und 190.000 Enthusiasten zur Techno Classica nach Essen pilgern, dann zeigt dies den faszinierenden Reiz der alten Autos. Die in die Jahre gekommenen Fahrzeuge werden von ihren Besitzern mit großer Leidenschaft gepflegt.

Auch viele Kfz-Betriebe wollen sich um die historischen Automobile kümmern und offerieren deren Besitzern ihre Serviceleistungen. Ein Drittel der Fabrikatsbetriebe und 42 Prozent der Freien Werkstätten bieten bereits Wartungen und Reparaturen für Young- und Oldtimer an. 39 Prozent der Vertragshändler und 55 Prozent der Inhaber von unabhängigen Kfz-Betrieben meinen, dass das Servicegeschäft mit den Sammlerstücken für zusätzliche Erträge sorgt. Doch nur ein Prozent aller Kfz-Betriebe hat tatsächlich Classic Cars in seinem Servicebestand. Dies ergab die Branchenindexbefragung der Redaktion.