Gute Fahrzeugfotos: So kommen Sie ans Ziel

(Bild: pixelconcept GmbH)

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Wer sich die Fotos in Fahrzeuginseraten im Internet ansieht, stößt heute noch immer mitunter auf Kurioses. Dabei helfen einige Kniffe, eine verlässliche Bildqualität zu erzielen. Auch neue Tools können helfen, wie unser Produkttest zeigt.

[ADVERTORIAL] Auf Händlerwebsites oder in den Onlinefahrzeugbörsen tauchen einige Klassiker immer wieder auf: Innenraumaufnahmen, die von außen durch die Fahrzeugscheiben geschossen wurden, oder Autos vor einem unvorteilhaften Hintergrund. Wer bei der Fahrzeugfotografie eine Reihe von Punkten beherzigt, macht seinen Fahrzeugbestand für Kunden attraktiver – und er kann seine Fahrzeugfotos sogar zur Imagebildung im Internet nutzen. Profis verraten, wie sich gute Fahrzeugbilder erstellen lassen und welches Material für den Social-Media-Auftritt infrage kommt.

Welche Ausrüstung braucht es für gute Fahrzeugfotos? Genügt ein Smartphone?

„Eine pauschale Aussage lässt sich hierzu nur schwer treffen", sagt Tobias Mittmann, freier Designer und Fotograf mit Sitz in Bremen, der auch für Autohäuser aktiv ist. Die Entscheidung hängt von den Ansprüchen des Unternehmens ab und den Fertigkeiten und Kenntnissen derer, die die Fahrzeugfotos machen. Spiegelreflexkameras hätten den Vorteil, dass die Fotografierenden je nach Zweck die Objektive tauschen könnten. Auch seien die Bildsensoren größer, was sich beispielsweise auf die Detailtiefe der Bilder auswirken könne. „Wer sich mit Kameras gut auskennt, kann aber auch aus einem Smartphone viel herausholen“, sagt Mittmann. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Smartphone-Apps, die Autohäuser dabei unterstützen, Gebrauchtwagenfotos zu erstellen, und die die Fotografierenden durch den Prozess führen – inklusive einer Bildoptimierung. Eine Möglichkeit präsentiert ihnen unser Produkttest.

TESTER für "picDesigner"-Bildoptimierung gesucht Im Rahmen eines kostenlosen Produkttests sucht Pixcelconcept Autohäuser, die sich von den Vorteilen der Bildoptimierungslösung „picDesigner“ überzeugen. Interessierte können sich online registrieren und Fotos von zehn Fahrzeugen optimieren. Eine App führt den Fotografierenden durch den Prozess. Füllen Sie für die Teilnahme am Produkttest einfach das Formular aus.

Welche und wie viele Motive sollten aufgenommen werden?

„Auch hier lässt sich nur schwer eine verallgemeinerbare Aussage treffen – ein maßgeblicher Faktor kann aber die Fahrzeugausstattung sein", sagt Fotograf Mittmann. Wenn ein Auto viele Ausstattungsmerkmale aufweist, kann es sich lohnen, diese aufzunehmen und online zu präsentieren. Autohäuser sollten jedoch auf besondere Features achten und keine überflüssigen Bilder ins Internet stellen. „Bei der Bebilderung von Inseraten sollte man sich die Frage stellen: Bringt ein Foto die Anzeige wirklich nach vorn? Oder könnte man es herausnehmen, und der Betrachter ist so schlau wie zuvor?“ Sei beispielsweise der Lack in gutem Zustand, müsse ein Auto nicht zwingend von beiden Seiten abgebildet werden.

Wie lässt sich die Bildfolge in Inseraten gestalten?

Designer Mittmann empfiehlt Autohäusern, einen Mix aus Außen- und Innenaufnahmen aufeinander folgen zu lassen – und nicht erst Fotos von außen und dann Bilder vom Innenraum. Kurzweiliger sei es aus seiner Sicht, sich am Auto fotografisch „von vorn nach hinten zu arbeiten“, also die Bilder in dieser Folge zu präsentieren: erst einige Außenaufnahmen von schräg vorn, dann der Blick auf die Vordersitze und dann Motive von weiter hinten am Auto. Bei der Erstellung der Aufnahmen kann der Fotograf in einer anderen Reihenfolge vorgehen.

Wo sollten Autohäuser die Fahrzeuge zum Fotografieren platzieren?

Das kommt ganz auf die räumlichen Gegebenheiten an. Zunächst sollten Autohäuser aber auf die Lichtverhältnisse achten, wenn die Bilder im Freien entstehen. Hartes Sonnenlicht sorgt für Reflexionen im Lack und auf den Fenstern sowie für harte Kontraste. Es empfiehlt sich eher, einen Tag mit weichem, gleichmäßigem Licht abzuwarten. Alternativ kann man die Fahrzeuge im Schatten ablichten. Der Fokus der Aufnahmen sollte auf dem Fahrzeug liegen. Händler sollten nicht zwingend versuchen, Details wie ein Firmenschild mit ins Bild zu bekommen. Bestimmte Software kann helfen, störende Elemente in Fahrzeugbildern zu entfernen oder für einen ruhigen Hintergrund zu sorgen.

Was ist bei Detail- und Innenaufnahmen zu beachten?

Bei Innenaufnahmen sollten Fotografierende die Vordersitze in eine aufrechte Position und auf gleiche Höhe bringen. Auch die Position der Lüftungsklappen gilt es zu prüfen und Werbeschilder aus dem Fahrzeug zu entfernen. Für Detailaufnahmen können sich beim Einsatz einer Spiegelreflexkamera besondere Objektive eigenen (Makro). Grundsätzlich sollte bei Detailfotos vom Fahrzeug Staub entfernt werden.

Ist es sinnvoll, einen Blitz zu nutzen?

Das kommt auf die Lichtverhältnisse an. In jedem Fall aber sollten Autohäuser darauf achten, dass es durch Blitzlicht nicht zu Reflexionen am und im Fahrzeug kommt. „Es gibt Wege, kreativ zu blitzen“, sagt Mittmann, beispielsweise indirektes Blitzen. Bei vielen Aufsteckblitzen für Spiegelreflexkameras lasse sich die Richtung des Lichtkegel bestimmen, beispielsweise in Richtung Decke oder zur Seite. Dadurch werde das Blitzlicht weniger hart. Bei Smartphones lässt sich die Blitzrichtung in der Regel nicht steuern, aber der Blitz deaktivieren.

Wie sollten Fahrzeugbilder bearbeitet werden?

„Im Idealfall ist eine Bearbeitung kaum notwendig“, sagt Fotograf Mittmann. Generell sollten Fahrzeugbilder nicht zu knapp beschnitten werden. Wollen Autohäuser ihr Firmenlogo und Kontaktdaten im Bild platzieren, empfiehlt es sich, dezent vorzugehen und das Fahrzeug im Mittelpunkt zu belassen. Denn dem Kunden geht es vor allem um das Fahrzeug. Auch in Sachen Bildoptimierung können bestimmte Software- und Dienstleistungsangebote Autohäusern Arbeit abnehmen.

360-Grad-Aufnahmen sind ein Trendthema. Wie können Autohäuser diese erstellen?

Für 360-Grad-Bilder gibt es verschiedenen Lösungen – von der Smartphone-App bis zur teilautomatisierten High-End-Fotokabine mit Drehteller. Ob und welche Lösungen für einen Betrieb geeignet sind, richtet sich nach dessen Größe und seinen Ansprüchen an die Bildqualität. Einige Autohäuser berichten davon, dass Interessenten länger in den Fahrzeuginseraten auf ihren Websites verweilen, die 360-Grad-Bilder enthalten. Denkbar ist auch ein günstiger Einfluss auf die Standzeiten.

Welche Fahrzeugfotos lassen sich für Social Media nutzen?

Stefan Jentzsch, Automobilmarketing-Berater mit Sitz in Dresden, rät Autohäusern beim Einsatz von Fahrzeugfotos auf Facebook, Instagram und Co. darauf zu achten, dass es sich bei diesen Onlineangeboten um Unterhaltungsmedien handelt: „Man darf Social Media nicht als Werbeanzeigenplattform betrachten“, sagt Jentzsch. Klassische Fahrzeuginserate mit Gebrauchtwagenfotos, die auch auf den großen Onlinebörsen zu sehen sind, sollten deshalb charmant in eine vorab definierte Social-Media-Strategie eingebaut werden. Eine Balance zwischen vertrieblich orientierten und anderen Social-Media-Postings ist ratsam; der Nutz- oder Unterhaltungswert sollte bei den Veröffentlichungen nicht zu kurz kommen: Bei Fahrzeugbildern können dies beispielsweise Fotos von Fahrzeugen in besonderer Umgebung oder mit besonderen Merkmalen wie einer speziellen Folierung leisten. Klassische Fahrzeuginserate hingegen lassen sich in eine Social-Media-Strategie beispielsweise als „Gebrauchtwagen der Woche“ integrieren.

Was bringt es Autohäusern, mit Fahrzeugfotos in Social-Media-Kanälen vertreten zu sein?

„Für Autohäuser sind Fahrzeugbilder ein zentraler Bestandteil auf Social-Media-Plattformen – sie können die Imagebildung unterstützen und das Firmenimage transportieren", sagt Berater Jentzsch. Allerdings reiche es nicht aus, nur Fahrzeuge abzubilden. Es brauche zusätzliche Elemente, Geschichten rund um die Fahrzeuge. Mitarbeiter und Kunden zu integrieren, könne dabei hilfreich sein. Das wirke authentisch und schaffe Vertrauen. Denkbar sei es beispielsweise, Kunden mit ihren Fahrzeugen in bestimmten Situationen abzulichten – beispielsweise Gewerbetreibende wie Dachdecker, die vom Innenausbau ihrer Fahrzeuge überzeugt seien. Hier komme es auf die Kreativität der Betriebe an.

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