Gutes Image über die Hauptstadt hinaus

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

80 Jahre alt und noch immer auf dem neusten Stand: Das kann die Kfz-Innung Berlin von sich behaupten. Die Hauptstadt-Innung feierte in den Räumen des Zweitliga-Clubs Union Berlin.

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Freunde fürs Leben: Der Berliner Bär der Kfz-Innung und Obermeister Thomas Lundt.
Freunde fürs Leben: Der Berliner Bär der Kfz-Innung und Obermeister Thomas Lundt.
(Foto: Zietz)

Ihr Jubiläum nutzte die Kfz-Innung Berlin für ein Fest mit Mitgliedern und Freunden. Die Innung hatte ins Stadion von Union Berlin geladen – allerdings in die Räume und nicht aufs Spielfeld. Hier feierten die Gäste und Gastgeber mit Lasershow, Feuerwerk und Tanz.

In seiner Ansprache dankte Obermeister Thomas Lundt den Ehren- und Hauptamtlichen für ihr Engagement. Die Kfz-Innung habe sich nicht zuletzt dank der guten Zusammenarbeit mit Geschäftsführer Dieter Rau und seinem Team sehr positiv entwickelt. Die 42 Mitarbeiter der Geschäftsstelle tragen nicht nur zu einem reibungsfreien Alltag im Innungsleben bei, sondern auch zur guten Entwicklung der Ausbildungsstätte in Bernau.

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Insgesamt bildet die Innung 2.105 junge Männer und Frauen aus. Hinzu kommen Lehrgänge zur Meisterausbildung. Allein in den vergangenen 25 Jahren erreichten 2.986 diesen höchsten Abschluss im Kfz-Gewerbe. Dabei zieht die Attraktivität der Ausbildungsstätten Lehrgangsteilnehmer aus allen Regionen Deutschlands an.

Zur einer gelungenen Ausbildung gehören nicht nur die Dozenten, sondern auch eine moderne Ausstattung. Hier achten Vorstand und Geschäftsführung darauf, die Ausbildungsstätte immer auf der Höhe der Zeit zu halten und sie mit moderner Technik auszustatten.

Dazu gehört auch das Engagement beim Thema Elektromobilität. Die Kfz-Innung beteiligt sich intensiv am Schaufenster der Region Berlin/Brandenburg. So erarbeiten die Elektro-Experten der Kfz-Innung ein Aus- und Weiterbildungskonzept für die Arbeit an Elektrofahrzeugen. Das Know-how im Ausbildungszentrum wird auch von Dritten genutzt: Die Berufsfeuerwehr Berlin schickte angehende Feuerwehrleute zur Ausbildung in die Innung, um im Bedarfsfall bei Verkehrsunfällen mit Elektrofahrzeugen richtig handeln zu können.

Doch nicht nur in Berlin hat sich die Kompetenz der Kfz-Innung herumgesprochen, auch in China wird das Wissen genutzt. Durch die Lehrgangstätigkeit entwickelten sich Kontakte nach China. Seit 2013 betreibt die Innung dort das „Beijing Kfz-Institut der Kfz-Innung Berlin“. Mit den Erfahrungen der Kfz-Ausbildung in Deutschland sollen chinesische Fachkräfte aus- und fortgebildet werden.

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