GW-Preise halten hohes Niveau

Redakteur: Gerd Steiler

Laut mobile.de Automarkt-Report sind die Gebrauchtwagen-Preise in Deutschland im März trotz des wachsenden Angebots um etwa 4,3 gestiegen. Der Durchschnittpreis liegt weiter über 18.000 Euro.

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Das Angebot auf dem deutschen Gebrauchtwagenmarkt wächst. Nach den Ergebnisssen des aktuellen mobile.de Automarkt-Reports boten die Händler im März 3,2 Prozent mehr Fahrzeuge zum Verkauf an als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Gegenüber dem Vormonat stieg das Angebot um knapp ein Prozent. Insgesamt habe das Angebot an Gebrauchtwagen den höchsten Stand der letzten zwölf Monate erreicht.

Trotz der aktuellen Angebotssituation besteht für den Handel aus Sicht der Autoexperten von mobile.de jedoch kein Grund zur Sorge. „Der gestiegenen Anzahl an Fahrzeugen steht eine deutlich höhere Nachfrage gegenüber“, heißt es. Deshalb blieben die Preise auf dem hohen Niveau der Vormonate und lägen durchschnittlich weiterhin bei über 18.000 Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat hätten sich die Preise um etwa 4,3 Prozent erholt.

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Eine „bemerkenswert hohe Nachfrage“ gebe es derzeit im Segment der Geländewagen. So waren der Erhebung zufolge im März 52 Prozent mehr gebrauchte Audi Q5 im Verkauf als noch im Vorjahresmonat. Beim BMW X3 waren es 42 Prozent mehr. Gleichzeitig habe sich die Angebotsdauer dieser Modelle gegenüber dem Vorjahr um mehr als 30 Prozent verkürzt.

GW-Markt im März 2011

Laut mobile.de Automarkt-Report entwickelten sich die Durchschnittspreise für Gebrauchtwagen in den einzelnene Fahrzeug-Segmenten wie folgt:

  • Minis: 7.375 Euro + 0,7 Prozent
  • Kleinwagen: 9.768 Euro + 4,3 Prozent
  • Kompaktwagen: 14.449 Euro + 3,5 Prozent
  • Mittelklasse: 19.843 Euro + 8,0 Prozent
  • obere Mittelklasse: 28.663 Euro + 13,0 Prozent
  • Oberklasse: 50.510 Euro + 7,4 Prozent
  • Sportwagen: 45.124 Euro + 5.0 Prozent
  • Vans: 15.003 Euro + 8,1 Prozent
  • Geländewagen: 31.418 Euro + 9,0 Prozent

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