DAF Händler-Anwalt stellt Truck-Hersteller ein Ultimatum

Autor Doris Pfaff

Der Ärger der deutschen DAF-Händler über den niederländischen Lkw-Hersteller zieht immer weitere Kreise: Inzwischen haben sich Partner aus anderen Ländern angeschlossen. Grund für den Ärger: DAF hatte nachträgliche Änderungen an den Fahrzeugbestellungen der Händler angekündigt. Diese betreffen die Preise.

Den deutschen DAF-Händlern haben sich inzwischen auch Händler aus Polen, Österreich, den Niederlanden und Belgien angeschlossen und gemeinsam einen Anwalt beauftragt.
Den deutschen DAF-Händlern haben sich inzwischen auch Händler aus Polen, Österreich, den Niederlanden und Belgien angeschlossen und gemeinsam einen Anwalt beauftragt.
(Bild: DAF)

Wie berichtet, hatte DAF im Mai dieses Jahres einseitig die Fahrzeug-Bestellaufträge seiner Händlern geändert. Der Hersteller hatte mehrfach kurzfristig und teilweise rückwirkend die Preise für bestellte Trucks angehoben und angekündigt, die Boni für 2021 zu kürzen.

Hinzu gekommen sind einzelne Kosten, die der Hersteller rückwirkend auf bestellte Ware aufgeschlagen hat. Als Begründung dafür nannte DAF die gestiegenen Rohstoffpreise.