Onlinezulassung durch Händler Ersehnter Start wird nochmals verschoben

Von Doris Pfaff

Ab Mai sollten eigentlich Autohändler ihre Kundenfahrzeuge selbst zulassen können. Nun hat das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) den Start des i-Kfz für Großkunden auf den September 2023 verschoben.

Das eigentlich im Mai startende i-Kfz für Großkunden, sollte den Händlern eigentlich den Gang zur Kfz-Zulassungsstelle ersparen. Nun wird der Start zur Onlinezulassung auf den September 2023 verschoben.
Das eigentlich im Mai startende i-Kfz für Großkunden, sollte den Händlern eigentlich den Gang zur Kfz-Zulassungsstelle ersparen. Nun wird der Start zur Onlinezulassung auf den September 2023 verschoben.
(Bild: Kfz-Gewerbe NRW)

Die Zitterpartie am Jahresende bei der Zulassung von Elektrofahrzeugen hatte den Autohändlern wieder deutlich vor Augen geführt, wie dringend notwendig es wäre, dass sie selbst die Fahrzeuge ihrer Kunden zulassen könnten. Ab Mai dieses Jahres sollte eigentlich die nächste Stufe der internetbasierten Fahrzeugzulassung (i-Kfz) in Kraft treten: Über die sogenannte Großkundenschnittstelle (GKS) des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) sollte es auch Unternehmern, insbesondere Autohändlern, ermöglicht werden, Fahrzeuge komplett selbst online zuzulassen.

Daraus wird nichts, zumindest nicht ab Mai. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat den für den 1. Mai geplanten Start auf den September dieses Jahres verschoben. Das kommt nicht überraschend, denn den vom Bundesministerium anvisierten Termin hielten viele von vornherein für zu ambitioniert.