Händler schließen erste Standorte

Autor: Wolfgang Michel

Autohändler kennen derzeit nur eine Aufgabenstellung: Es geht darum mit kurz- und mittelfristigen Maßnahmen die Zukunft zu sichern. Langfristig stehen bereits angedachte Neubauten zur Disposition. Und Versäumnisse der Vergangenheit erhalten plötzlich deutlich mehr Aufmerksamkeit.

(Bild: »kfz-betrieb«)

Angefangen von verschiedenen Hygienemaßnahmen über Kurzarbeit in unterschiedlichen Abstufungen bis hin zu verhängten Einstellungsstopps oder auf Eis gelegten Bauprojekten – aktuell sind Geschäftsleitungen und Führungskräfte in den Autohäusern mit Aufgaben beschäftigt, die in normalen Zeiten nicht auf deren Prioritätenlisten stehen.

Hat sich die Branche noch vor wenigen Wochen allerorten mit dem Fachkräftemangel beschäftigt, überlegt sie heute, an welcher Stelle sie auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verzichten kann beziehungsweise verzichten muss. Aktuell geht es nicht um Wachstumspläne, sondern ums Überleben. Und als wäre die Situation nicht schon schwierig genug, gilt es schmerzhafte und unpopuläre Entscheidungen zu treffen. Trotz alledem müssen Geschäftsführer, Inhaber und Vorstände nach wie vor den richtigen Ton treffen und im stetigen Dialog mit ihrer Belegschaft bleiben. Denn allen voran in der Krise, muss das Management nicht nur verstanden, sondern von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern akzeptiert werden.

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Chefredakteur »kfz-betrieb«