Händler- und Herstellerwebsites: Bedingt auftragsbereit

Hersteller verpflichten Markenhändler in der Regel dazu, markenkonforme Websites zu betreiben. Studienergebnisse zeigen jedoch, dass diese so manche Defizite aufweisen. Und mit den Websites der Hersteller selbst sieht es oft nicht besser aus.

| Autor: Martin Achter

Eine Probefahrt anfragen? Basisfunktionen wie diese sind nicht unbedingt ein Standard auf den Websites, die Hersteller ihren Händlern zur Verfügung stellen. Diese und andere Defizite belegen Studienergebnisse.
Eine Probefahrt anfragen? Basisfunktionen wie diese sind nicht unbedingt ein Standard auf den Websites, die Hersteller ihren Händlern zur Verfügung stellen. Diese und andere Defizite belegen Studienergebnisse. (Bild: Rawpixel Ltd.)

Markenhersteller und Importeure sind mit den Websites für ihre Händlerpartner (OEM-Händlerseiten) heute oft nicht dort, wo sie technologisch auf der Höhe der Zeit sein müssten. Und mit ihren eigenen Websites schaut es meist auch nicht gut aus – was sich für den Handel negativ auswirken kann, wenn künftig beispielsweise verstärkt Neuwagenbestellungen über die Hersteller erfolgen sollen. Diese Befunde legen zumindest die Ergebnisse zweier Studien nahe – und zeigen damit, wie wichtig es für den Handel ist, sich mit der Funktionalität der händlereigenen Onlinepräsenz auseinanderzusetzen.

Nach wie vor sind beispielsweise neun von zehn OEM-Händlerseiten (89 Prozent) nicht für die mobile Nutzung optimiert. Das spiegeln die Resultate einer Vergleichsuntersuchung des italienischen Digitaldienstleisters Motor K wider, der Websites für Autohäuser und Hersteller erstellt und sich auf dem deutschen Markt etablieren will. Zum Vergleich: Fahrzeugbörsen wie Mobile.de oder Autoscout 24 verzeichnen heute oft zwei Drittel Nutzer, die über mobile Geräte zugreifen. Motor K hat die Händlerwebsites von 36 Herstellermarken in 20 Kategorien untersucht – und zwar für fünf europäische Märkte, darunter auch Deutschland.

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