Handgeführte Maschinen: Stark und ungebunden

Eine Stolperfalle weniger: Bohrschrauber, Winkelschleifer und Co. mit langen Stromkabeln verschwinden aus der Werkstatt, denn aktuelle Akkugeräte sind inzwischen genauso kräftig. Sind Druckluftgeräte mit ihren hinderlichen Schläuchen auch bald passé?

| Autor: Ottmar Holz

(Bild: © Karin & Uwe Annas - stock.adobe.com)

Seit Jahrzehnten dominiert der Druckluftmotor bei handgeführten Werkzeugen wie Schlagschraubern, Luftratschen und Exzenterschleifern. Die Maschinen sind in der Wahrnehmung der Anwender robust, wartungsarm und sehr kräftig im Verhältnis zum Gewicht. Daher arrangieren sich die Benutzer notgedrungen mit deren bekannten Nachteilen: Sie sind meist ohrenbetäubend laut, wirbeln Staub auf und sind im Energieverbrauch geradezu grotesk ineffizient. Ihr größter Nachteil aber ist der störrische und immer hinderliche Luftschlauch, der die Bewegungsfreiheit des Mechanikers permanent einschränkt.

Bisher hatten die Werkstattbetreiber auch keine andere Wahl – leistungsfähige 220-Volt-Elektrogeräte fesseln ihren Anwender mit dem Netzkabel mindestens genauso effektiv. Darüber hinaus gefährden sie das Leben ihrer Benutzer durch Stromschläge, wenn von Fahrzeugen abtropfendes Regen- oder Schneeschmelzwasser in die Geräte oder herumliegende Verlängerungskabel und Kabeltrommeln eindringt.

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