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Hauptschule als Basis für das Kfz-Handwerk

| Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Das Kfz-Gewerbe Bayern hat sich für ein dreigliedriges Schulsystem ausgesprochen. In dem Bundesland ist der Anteil der Hauptschüler am Berufsnachwuchs höher als in anderen Bundesländern.

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Das Kfz-Gewerbe Bayern macht sich für die Hauptschule stark. Eine erfolgreiche Hauptschule biete gute Chancen für eine zukunftsorientierte Ausbildung, sagte Hans Medele, stellvertretender Innungsmeister des Landesverbands Bayern.

Medele verwies auf die Auswertung der Lehrlingsstatistiken des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks für das aktuelle Ausbildungsjahr. „Während in den alten Bundesländern 46 Prozent der neuen Lehrlinge für den Ausbildungsberuf ‚Kfz-Mechatroniker‘ einen Hauptschulabschluss und 46 Prozent einen mittleren Abschuss haben, kommen in Bayern 58 Prozent der Auszubildenden aus den Haupt- und 35 Prozent aus den Realschulen“, sagte Medele. In den neuen Bundesländern kommen nur noch 14 Prozent der Lehrlinge aus der Hauptschule und bereits fast 70 Prozent haben einen mittleren Bildungsabschluss.

„Das Handwerk wünscht sich weiterhin eine auf die berufliche Bildung ausgerichtete Hauptschule, die auch für die Zukunft den eher praktisch begabten Schülerinnen und Schülern eine gute Basis für den weiteren Berufsweg bietet“, argumentiert Medele. Er forderte eine optimale Förderung der Jugendlichen. Das starke dreigliedrige Bildungssystem in Bayern biete hier eine breite Palette von Möglichkeiten und Ausbildungschancen.

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