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Hebetechnik: Feststehende Größe

| Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Fahrbahnbühnen mit Hubschere sind in der Werkstatt als Achsmessplatz oder in der Dialogannahme sehr beliebt. Doch die immer schwerer und länger werdenden Fahrzeuge bringen sie an ihre Stabilitätsgrenze. Eine neue Bauform löst das Problem.

Mit einer Hebebühne aus der Kar-Baureihe ist auch ein Sprinter mit langem Radstand schnell radfrei angehoben.
Mit einer Hebebühne aus der Kar-Baureihe ist auch ein Sprinter mit langem Radstand schnell radfrei angehoben.
(Bild: Holz/»kfz-betrieb«)

So mancher Star-Wars-Fan reibt sich verdutzt die Augen, wenn er zum ersten Mal eine Fahrbahnhebebühne aus der Kar-Serie des italienischen Hebebühnespezialisten Omer in Aktion sieht. Vor allem mit einem Transporter auf dem Buckel erinnert die Kar mit ihren vier Hubbeinen an die wohlbekannten AT-AT-Kampfläufer aus zahlreichen Schlachten der Sternensaga. Das ungewohnte Vierbeindesign verbreitet sich zurzeit rasch in deutschen Werkstätten. Aktuelle Lieferwagen, Wohnmobile, Pick-up-Trucks und große SUVs bringen mit ihrer Masse herkömmliche Scherenhebebühnen an ihre technische Grenze. Auch einige etablierte Wettbewerber der Italiener haben die neue Bauform daher bereits in ihr Portfolio aufgenommen oder sind gerade dabei.

De facto nicht neu

Mit dem Querauszug des Freihubtisches der Kar-Baureihe verliert das exakte Positionieren des Steckpilzes seinen von Zweisäulenbühnen bekannten Schrecken.
Mit dem Querauszug des Freihubtisches der Kar-Baureihe verliert das exakte Positionieren des Steckpilzes seinen von Zweisäulenbühnen bekannten Schrecken.
(Bild: Holz/»kfz-betrieb«)