Mercedes-Benz Hersteller vermarktet jedes dritte E-Auto im Abo

Werden Autoabos im Fahrzeugvertrieb wirklich relevant? Zahlen von Mercedes-Benz für den deutschen Markt deuten nun daraufhin – zumindest bei Elektroautos. Die Schwaben bauen ihr Angebot deshalb weiter aus und bieten künftig auch das Flaggschiff EQS im Subscription-Modell an. Wer sich dafür interessiert, braucht allerdings ein großes Portemonnaie.

Auch den Mercedes EQS gibt es ab sofort im Autoabo – zu Monatsraten ab 2.699 Euro.
Auch den Mercedes EQS gibt es ab sofort im Autoabo – zu Monatsraten ab 2.699 Euro.
(Bild: Mercedes-Benz)

Für Mercedes-Benz ist das Autoabo in Deutschland allem Anschein nach bereits jetzt eine wichtige Vertriebsoption – zumindest bei den Elektroautos. So erklärte Benedikt Schell, Vorstandschef der Mercedes-Benz Bank, in dieser Woche: „Bereits ein Drittel unserer Kundinnen und Kunden in Deutschland entscheiden sich bei einem Elektrofahrzeug für das Abonnement.“

Mercedes hat dafür vor einiger Zeit ein spezielles „EQ-Abo“ aufgelegt, für neue Verbrenner gibt es etwas Vergleichbares von Seiten des Herstellers für Neuwagen derzeit nicht. Ein entsprechender Versuch namens „Flexperience“ schaffte es nicht über die Pilotphase hinaus. Bei jungen Gebrauchten arbeitet der Hersteller mit dem Anbieter Vive la Car zusammen.