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Herstellerdiagnose: Flashen, Ihr Flaschen!

| Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Wer heute und erst recht künftig aktuelle Fahrzeuge warten und reparieren möchte, muss deren Elektronik beherrschen. Und dazu müssen Werkstätten bei der Diagnose immer öfter auf die Portale der Fahrzeughersteller zugreifen – ob sie wollen oder nicht.

„Wie funktioniert das nun mit diesen Herstellerportalen?“ Die Antwort auf diese Frage der Werkstattkunden von Trost in Puchheim gab Thomas Grünsteidl von Trainmobil im Rahmen des Lehrgangs „Online-Flashen und herstellergeführte Fahrzeugdiagnose“.
„Wie funktioniert das nun mit diesen Herstellerportalen?“ Die Antwort auf diese Frage der Werkstattkunden von Trost in Puchheim gab Thomas Grünsteidl von Trainmobil im Rahmen des Lehrgangs „Online-Flashen und herstellergeführte Fahrzeugdiagnose“.
(Bild: Dominsky/ »kfz-betrieb«)

Wer sich gemütlich festjammert, braucht nichts zu ändern und vermeidet die Selbstkonfrontation“, sagt die Buchautorin Ute Lauterbach. Auch unter Kfz-Betrieben soll es ja den einen oder anderen geben, der die Komplexität moderner Fahrzeugtechnik bejammert. Und nicht nur die. Gerade mit dem Thema „Fahrzeugherstellerportale“ – Stichwort Euro-5/6-Diagnose – sieht sich so manche freie Werkstatt überfordert, möchte sich damit auch nicht auseinandersetzen. Motto: „Der gute alte Multimarken-Diagnosetester wird’s schon richten!“

„Etliche Betriebe werden den Schritt der OE-Diagnose nicht mehr mitgehen“, ist auch Thomas Grünsteidl, Trainer beim Schulungsanbieter Trainmobil, überzeugt. Dabei ist die Sache nicht mal halb so wild, wie viele meinen, weiß der erfahrene Kfzler. Er erklärt zum Beispiel bei dem 1-Tages-Kurs „Online-Flashen und herstellergeführte Fahrzeugdiagnose“ Teilnehmern aus freien sowie Markenbetrieben, wie diese Zugänge zu den jeweiligen Portalen erhalten, was sie in Sachen Hardware (Laptop/„VCI“ = Fahrzeugschnittstelle) beachten müssen und vor allem, worin der große Nutzen der OE-Plattformen besteht.