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Herstellerverband fordert Corona-Krisenhilfen für Ladestationen auszugeben

Autor / Redakteur: dpa / Viktoria Hahn

Der europäische Herstellerverband Acea hofft auf Unterstützung aus nationalen Corona-Aufbauplänen für Ladenetze, um die Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen weiter anzukurbeln. Aktuelle Zahlen des Verbandes zeigen zudem, wie stark die Krise in der Branche eingeschlagen hat.

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(Bild: Supercharger Flachau / Supercharger Flachau / Jakob Härter / CC BY-SA 2.0 / CC BY-SA 2.0)

Die europäische Autoindustrie fordert, Corona-Krisenhilfen in den Ausbau des Ladenetzes für Elektroautos und andere alternative Antriebe zu stecken. Die Industrie selbst müsse mehr investieren, doch werde das nicht reichen, sagte der Chef des Herstellerverbands Acea, Michael Manley, am Dienstag.

Acea hoffe deshalb auf Unterstützung aus nationalen Corona-Aufbauplänen für Ladenetze, um die Nachfrage nach Autos, Vans, Lastwagen und Bussen mit alternativen Antrieben anzuschieben. Das werde die Erholung der europäischen Wirtschaft stützen und gleichzeitig auf dem Weg zu den ehrgeizigen Klimazielen helfen.

Vier Millionen Fahrzeuge weniger produziert

Wegen der Krise wurden in Europa nach Angaben von Acea mehr als vier Millionen Fahrzeuge weniger produziert. Das entspreche einem Wert von 122 Milliarden Euro. Prognosen zufolge werde der Autoabsatz 2020 um 25 Prozent zurückgehen. Manley nannte die Covid-Krise das größte einzelne Risiko, vor dem die Autoindustrie je gestanden habe.

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