Heycar: „Leads vervierfacht“

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Martin Achter / Martin Achter

Kann sich Heycar aus dem Umfeld des VW-Konzerns als dritte große Fahrzeugbörse etablieren? Geschäftsführer Markus Kröger sieht die Plattform auf gutem Kurs, spricht im Interview aber auch über Diskussionen mit dem Handel rund um das Preismodell.

Heycar-Geschäftsführer Markus Kröger: „Wir hören auch, dass das Reporting zusätzliche Prozesse in Autohäusern erfordert.“
Heycar-Geschäftsführer Markus Kröger: „Wir hören auch, dass das Reporting zusätzliche Prozesse in Autohäusern erfordert.“
(Bild: Helen Nikolai/Business Portraits)

Redaktion: Herr Kröger, Heycar ist jetzt knapp zwei Jahre am Markt aktiv. Wo stehen Sie heute im Vergleich zu Mobile.de und Autoscout 24?

Markus Kröger: Wir haben vom Start weg gesagt, dass wir Marktführer im Qualitätssegment sein wollen. Kein Auto bei uns ist älter als acht Jahre oder hat mehr als 150.000 Kilometer auf dem Zähler. Jedes Fahrzeug kommt mit Garantie. Der Bestand auf Heycar umfasst heute rund 425.000 Fahrzeuge – unser Ziel sind bis zu 550.000, um das gesamte Segment abzubilden. Mittlerweile arbeiten wir mit 1.400 Händlern an über 4.000 Standorten zusammen.

Wenn Sie Ihr Segment so eng definieren, dann haben Sie doch praktisch gar keinen Konkurrenten unter den Fahrzeugbörsen!

Klar, es gibt nicht wirklich viele Wettbewerber mit dieser Marktspezialisierung. Das bildet aber genau unser Geschäftsfeld ab: hochwertige Gebrauchtwagen von geprüften Händlern – mit Garantie. Mit Blick auf unsere Händlerkunden können wir so viel sagen: Die Zahl unserer Leads haben wir 2019 gegenüber dem Vorjahr vervierfacht. Wir verzeichnen also hervorragende Wachstumszahlen. Und die Kfz-Branche nimmt uns im Vergleich zu Wettbewerbern als besonders händlernah und partnerschaftlich wahr.