Gebrauchtwagenzentren Hinter der Konzentration stehen verschiedene Strategien

Autor: Yvonne Simon

Immer mehr Autohausgruppen konzentrieren sich stärker auf das Gebrauchtwagengeschäft und eröffnen separate Standorte, darunter zuletzt Motor Center Heinen, Beresa und die Hahn-Gruppe. Die Strategien und Beweggründe dahinter sind verschieden.

Für rund 300 Fahrzeuge bietet das neue Gebrauchtwagenzentrum der Hahn-Gruppe nahe Pforzheim Platz.
Für rund 300 Fahrzeuge bietet das neue Gebrauchtwagenzentrum der Hahn-Gruppe nahe Pforzheim Platz.
(Bild: Hahn-Gruppe)

Ein neues Autohaus zu planen, ist für einen Markenhändler meistens kein sonderlich kreativer Prozess. Von der Fassade bis zur Fliese schreiben Hersteller über ihre CI-Vorgaben in der Regel genau vor, wie der Betrieb auszusehen hat. Die Autohausgruppe Heinen (Honda, Kia, Suzuki, Seat, Cupra) hat sich an ihrem neuesten Standort in Werne von solchen Vorschriften befreit. Denn dabei handelt es sich um den ersten herstellerunabhängigen Standort des Dortmunder Unternehmens. Heinen verkauft dort ausschließlich Gebrauchtwagen und EU-Neuwagen.

Es sei schön, „endlich mal selbst Herr im Haus“ zu sein, berichtet Geschäftsführer Ralf Giuliani, „wir konnten alles so gestalten wie wir es für richtig halten.“ Und so erwartet Besucher im Innenraum eine helle, freundliche Atmosphäre mit Möbeln in Weiß- und Anthrazit-Tönen. Außen prangen keine Herstellerlogos, sondern der „Motor Center Heinen“-Schriftzug in Schwarz mit weißer Hintergrundbeleuchtung. „Das sieht vor allem nachts klasse aus“, freut sich Marketingleiter Jens Ahrens.

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 Yvonne Simon

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Redakteurin Management & Handel