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Hochvoltschulung: E-Experten bleiben gefragt

| Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Holger Schweitzer / Dr. Holger Schweitzer

Megatrend statt Hype: Der Dekra-Hochvoltexperte Boris Gausmann ist überzeugt, dass Elektromobilität künftig den Markt immer mehr bestimmen wird – und dass es dafür mehr und mehr geschultes Fachpersonal in den Werkstätten braucht.

Boris Gausmann ist überzeugt, dass das Reparieren von Batteriepaketen zukünftig verstärkt zum Werkstattgeschäft gehören wird.
Boris Gausmann ist überzeugt, dass das Reparieren von Batteriepaketen zukünftig verstärkt zum Werkstattgeschäft gehören wird.
(Bild: Dekra)

Boris Gausmann: Wir bieten vor allem drei Schulungsmodule an, die sich nach der DGUV-Richtlinie richten – einen Basiskurs, einen Aufbaukurs sowie einen Expertenkurs. Sie entsprechen den Stufen 1, 2 und 3 der DGUV. Der Basiskurs ist etwa vergleichbar mit den Inhalten, mit denen Kfz-Mechatroniker in ihrer Ausbildung konfrontiert werden. Bei der Stufe 2 geht es vor allem um Diagnose und in der höchsten Stufe um das Arbeiten unter Spannung.

Wie werden Ihre Kurse angenommen?

Das kommt auf die Module an. Die Stufe 1 beispielsweise ist bereits seit 2013 in der Kfz-Mechatroniker-Ausbildung enthalten. Deshalb sehen wir den Bedarf im Markt mit etwa 80 Prozent stark gesättigt. Anders ist das bei den höheren Stufen. Hier steigt die Nachfrage kontinuierlich an.