Skoda Hohe Elektroziele, aber (noch) kaum Elektromodelle

Autor: Andreas Grimm

Skoda will weiter wachsen. Speziell in Europa braucht der Autobauer dafür dringend mehr E-Modelle. Der Enyaq kommt in einigen Wochen in den Handel, doch über weitere Fahrzeuge schweigen sich die Tschechen aus.

Mit dem Enyaq wird Skoda in Kürze im Elektrozeitalter ankommen. Doch um die eigenen Elektroziele zu erreichen, braucht es noch deutlich mehr E-Modelle.
Mit dem Enyaq wird Skoda in Kürze im Elektrozeitalter ankommen. Doch um die eigenen Elektroziele zu erreichen, braucht es noch deutlich mehr E-Modelle.
(Bild: Skoda)

Skoda will sich von der Corona-Pandemie nicht vom generellen Wachstumspfad abbringen lassen. Wie der Vorstandvorsitzende Thomas Schäfer am Mittwoch in einer virtuellen Pressekonferenz sagte, blickt der Autobauer zwar auf ein Jahr, „das von Unsicherheiten geprägt sein wird“. Der tschechische Hersteller werde aber nicht davon abweichen, in die Zukunft zu investieren.

In den kommenden fünf Jahren steckt das Unternehmen 2,5 Milliarden Euro in Zukunftstechnologien. Davon sind allein 1,4 Milliarden für die Elektromobilität reserviert, der Rest fließt in die Digitalisierung und die Produktion. Der bis zum ersten Corona-Lockdown unter Produktionsengpässen leidende Autobauer benötigt Kapazitäten für die SUV-Modelle und den in diesem Jahr startenden neuen Fabia (Generation IV).

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 Andreas Grimm

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Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«