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Honda: Null Tageszulassungen fordern ihren Tribut

| Autor: Julia Mauritz

Seit vergangenem Herbst sind taktische Neuzulassungen im Handel Geschichte. Die Folge: Die Verkaufszahlen sind eingebrochen. Doch Honda-Deutschland-Vizepräsident Ingo Nyhues sieht Licht am Ende des Tunnels.

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Honda-Deutschland-Vizepräsident Ingo Nyhues mit dem Honda-e-Prototype.
Honda-Deutschland-Vizepräsident Ingo Nyhues mit dem Honda-e-Prototype.
(Bild: Yvonne Simon/ »kfz-betrieb«)

Nach einem verkaufsschwachen Vorjahr mit 18.710 Neuzulassungen, deutet sich bei Honda auch 2019 vorerst keine Trendwende an: Im ersten Quartal vermarktete der japanische Hersteller hierzulande gerade einmal gut 4.200 Neuwagen – im Vergleich zum Vorjahresquartal ist das ein Rückgang von 38,2 Prozent. Der Marktanteil des japanischen Fabrikats ist auf 0,5 Prozent gesunken. Der Grund: Im Herbst 2018 hatte der Frankfurter Importeur seine Vertriebsstrategie komplett umgekrempelt – weg von den Tageszulassungen, hin zum echten Privatkundengeschäft. Vom Gewerbekunden- und Vermietgeschäft hatte sich Honda schon vor Jahren verabschiedet.

„Wir setzen unsere neue Strategie konsequent um. Seit Oktober 2018 haben die Händler und wir tatsächlich keine einzige taktische Zulassung mehr generiert“, unterstreicht Honda-Deutschland-Vizepräsident Ingo Nyhues. Das sei natürlich erst einmal auf Kosten der Neuzulassungen gegangen. Mittlerweile seien die zugelassenen Fahrzeuge größtenteils abverkauft, sodass der Manager in den kommenden Monaten mit einer Normalisierung des Neuwagenabsatzes rechnet.

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