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Honda: Rückrufaktion durchbricht die Millionengrenze

Redakteur: Vera Scheid

Seit 2008 hat Honda wegen Problemen mit dem Fahrer-Seitenairbag in den USA bereits rund 800.000 Autos in die Werkstatt gebeten. Der Kreis der betroffenen Fahrzeuge wurde nun zum vierten Mal erweitert - aktuell um 833.0000.

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Der japanische Autobauer Honda hat am Montag in den USA zum vierten Mal die Rückrufaktion wegen defekter Fahrer-Seitenairbags erweitert. Seit 2008 treten an diesem Bauteil immer wieder Probleme bei bestimmten Fahrzeugtypen auf.

Diesmal sind laut einer Pressemeldung rund 833.000 Fahrzeuge der Modelle Accord, Civic, Odyssey, CR-V und Accura aus den Jahren 2001 bis 2003 betroffen. In diese könnte bei einer Airbag-Reparatur eines von rund 2.400 defekten Ersatzteilen eingebaut worden sein.

Möglicherweise öffnen sich die fehlerhaften Airbags mit zu hohem Druck, so dass die Autoinsassen durch herumfliegende Teile verletzt oder sogar getötet werden können. Nach Angaben des Herstellers sind bereits Unfälle auf Grund dieses Defekts bekannt.

Mit der jüngsten Ausweitung musste Honda seit 2008 bereits rund 1,7 Millionen Fahrzeuge wegen Problemen mit dem Airbag zurückrufen. Ende 2008 waren zunächst 3.900 Fahrzeuge der Modelle Accord und Civic aus dem Jahr 2001 betroffen. Danach kamen im Sommer 2009 440.000 Autos dazu. Zuletzt erweiterte Honda Anfang 2010 die Rückrufaktion um 378.000 Autos.

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