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HU-Bilanz 2019: Insgesamt weniger Mängel, aber mehr gefährliche

| Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Zwei Drittel aller Fahrzeuge, an denen 2019 eine Hauptuntersuchung durchgeführt wurde, kamen ohne Mängel durch den Check. Damit fiel die Statistik in diesem Punkt besser aus als ein Jahr zuvor. An anderer Stelle verschlechterte sich die Lage im Jahresvergleich allerdings.

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Knapp 66 Prozent aller geprüften Fahrzeuge wiesen bei der HU 2019 keine Mängel auf.
Knapp 66 Prozent aller geprüften Fahrzeuge wiesen bei der HU 2019 keine Mängel auf.
(Bild: TÜV Süd)

Autos kommen immer häufiger ohne Beanstandung durch die Hauptuntersuchung. 2019 lag der Anteil der Pkw ohne Mängel bei 65,9 Prozent, wie aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts hervorgeht. Das ist ein halber Prozentpunkt mehr als im Vorjahr.

Allerdings stieg auch der Anteil der Autos, die erhebliche oder gefährliche Mängel aufwiesen oder gar verkehrsunsicher waren, und zwar um 0,3 Punkte auf 22,5 Prozent. Geringe Mängel stellten die Prüfer bei 11,6 Prozent der Autos fest – das sind 0,8 Prozentpunkte weniger als 2018.

Häufigste Fehlerquellen: Licht und Elektrik

Mit steigendem Alter stieg die Mangelhäufigkeit. Kamen bei den Autos bis 3 Jahren noch 93,1 Prozent ohne Beanstandung durch die Hauptuntersuchung, waren es bei den über 3 bis 5 Jahre alten Pkw nur noch 88,7 Prozent. In der Altersklasse über 5 bis 7 Jahre sank der Anteil der mängelfreien Autos auf 80,5. Bei den über sieben bis neun Jahre alten Autos kamen nur noch 71,6 Prozent ohne Beanstandung durch die Hauptuntersuchung, bei Autos ab neun Jahren nur noch 49,9 Prozent.

Insgesamt stellten die Prüfer bei 20,7 Millionen Prüfungen 19,1 Millionen Mängel fest – oft mehrere davon an einem Auto. Mit 5,1 Millionen Fällen waren sie bei Licht und Elektrik am häufigsten. Dahinter folgen die Bremsanlage mit 3,6 Millionen Mängeln sowie Achsen, Räder, Reifen und Aufhängungen mit 3,2 Millionen Mängeln.

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