HU-Scheinwerferrichtlinie: Tohuwabohu?

Um ein Haar hätte es statt der einen verhassten HU-Scheinwerferrichtlinie glatt noch eine zweite gegeben. Während Prüfgesellschaften die ersten Kalibrierungen auf Basis einer Teilakkreditierung gemäß 2017er-Methode durchführen, stehen sie zugleich Schlange bei der DAkkS. Erteilt die ihnen und anderen Anbietern nicht rechtzeitig eine Vollakkreditierung, wäre ab 1.1.2018 das Chaos vollends perfekt.

| Autor: Steffen Dominsky

(Bild: © dpa)

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe (...) Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag.“ Tja, so einfach war das damals, glaubt man den biblischen Überlieferungen eines gewissen Herrn Mose: Zack, ward Licht ins Dunkel gebracht, und richtig schnell ging’s obendrein. Genau das würde man sich im Hier und Jetzt in Sachen automobiles Licht und dessen Kontrolle im Rahmen der Hauptuntersuchung (HU) auch wünschen.

Doch die Mühlen der deutschen Bürokratie mahlen bekanntlich langsam. Gut 27 Jahre dauerte es, bis der Gesetzgeber der letzten Auflage seiner „HU-Scheinwerferrichtlinie“, datiert 1987 nach Christus, ein Update verpasste. Wichtigste Botschaft und damit gravierende Änderungen gegenüber der alten Richtlinie: Erstmals definierten unsere staatlich-technischen Gralshüter, was man bzw. sie unter einer ebenen Fläche verstehen, und legten präzise Sollwerte fest.

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