Hyundai: „Es eröffnen sich viele Chancen“

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Nach dem Einstieg des Herstellers will Hyundai Motor Deutschland noch mehr Gas geben. Vertriebsleiter Udo Brandenburger erläuterte im Gespräch mit »kfz-betrieb ONLINE« in Genf die Folgen für den Handel.

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(Foto: United Pictures)
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Der Einstieg des Herstellers bei Hyundai Motor Deutschland sorgt beim Importeur für große Zuversicht. „Wir haben nun die Möglichkeit, stärker in Produkte, in Vertriebs- und Marketingmaßnahmen aber auch in die Vertriebsqualität zu investieren. Es eröffnen sich viele Chancen“, sagte Udo Brandenburger, Vertriebsleiter bei Hyundai Motor Deutschland, auf dem Genfer Automobilsalon.

Wie bereits zum Jahresanfang angekündigt, will die koreanische Marke in diesem Jahr in Deutschland rund 90.000 Neuzulassungen erreichen – nach 87.000 im Jahr 2011. „Vor dem Hintergrund eines noch unsicheren Gesamtmarktes planen wir mit einem moderaten Wachstum“, sagte Brandenburger. In den ersten beiden Monaten des Jahres hatte Hyundai mit 15.000 Neuzulassungen einen Marktanteil von 3,5 Prozent erreicht.

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Kontinuität in der Vertriebs- und Netzpolitik

Gleichzeitig versprach der Vertriebschef Kontinuität: „Wir hatten unsere Planungen im vergangenen Jahr verabschiedet. Und wir sind mit diesen Planungen auch in das neue Jahr gegangen“, so Brandenburger. Hyundai habe ambitionierte Ziele, aber es gebe unter dem neuen Eigentümer keine Kehrtwende in der Vertriebs- und Händlernetzpolitik.

Eine Netzkündigung im Hinblick auf die neue GVO, die im Juni 2013 in Kraft tritt, schloss Brandenburger aus. Es werde lediglich Vertragsanpassungen im Zusammenhang mit den neuen Regelungen geben. Darüber gebe es Gespräche mit dem Händlerverband. „Ich gehe davon aus, dass wir das noch im ersten Halbjahr 2012 zu einem guten Ende gebracht haben werden“, zeigte sich Brandenburger überzeugt.

Weder werde sich an den Standards etwas Wesentliches ändern noch werde es eine Umstrukturierung geben. „Wir bleiben beim einstufigen Händlernetz“, sagte Brandenburger. „Und wir wollen das Netz gemeinsam mit unseren Partnern weiterentwickeln. Die notwendigen Schritte haben wir bereits im vergangenen Jahr vorgegeben und werden sie auch weiter gehen“, sagte der Vertriebsleiter.

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