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Hyundai: „Mit dem Ioniq etwas Wind machen“

Autor: Andreas Wehner

Im Herbst startet der Ioniq, der mit drei alternativen Antriebsarten angeboten wird. Das Modell ist für rund 3.000 Verkäufe im Jahr gut, schätzt Hyundai-Geschäftsführer Markus Schrick.

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Markus Schrick, Geschäftsführer bei Hyundai Motor Deutschland, will die Händler intensiv zum neuen Ioniq schulen.
Markus Schrick, Geschäftsführer bei Hyundai Motor Deutschland, will die Händler intensiv zum neuen Ioniq schulen.
(Foto: Wehner)

Hyundai will mit dem Ioniq ein Ausrufezeichen für die Marke setzen. Mit dem neuen Modell bietet Hyundai als erster Hersteller drei unterschiedliche alternative Antriebe in einem Fahrzeug an. „Wir wollen mit dem Ioniq etwas Wind auf dem deutschen Markt machen“, sagte Markus Schrick, Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland, am Rande des Genfer Automobilsalons.

Das Auto startet im Herbst dieses Jahres zunächst als Hybridmodell und wenig später als Elektroauto. Mitte 2017 soll die Variante mit Plug-in-Hybrid folgen. Die Hybridvariante des Ioniq verfügt mit einer Kombination aus einem 1,6-Liter-Benziner und einem Elektromotor über eine Systemleistung von 141 PS. Der elektrisch angetriebene Ioniq leistet 120 PS und soll eine Reichweite von 250 Kilometern haben.

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Ein Volumenmodell wird der Ioniq freilich nicht werden. „Ich kann mir für das nächste Jahr durchaus rund 3.000 Autos vorstellen – allerdings haben wir da noch keine konkreten Pläne“, sagte Schrick im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Man werde auf jeden Fall ohne Druck herangehen. Zu den Preisen macht Hyundai noch keine Angaben, außer, dass man „ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis“ anstrebe.

Vermutlich werden nicht alle Antriebsvarianten bei allen deutschen Hyundai-Händlern erhältlich sein. „Derzeit ist noch nicht klar, welche Modellvarianten für alle Händler zur Verfügung stehen und welche nur ausgesuchte Partner verkaufen werden“, so Schrick. Angedacht ist, eine spezielle Zone im Schauraum einzurichten. Zudem sollen die Händler sowohl im Verkauf als auch im Service intensiv auf das neue Modell geschult werden. Die genauen Pläne würden noch mit dem Händlerverband besprochen.

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Ein ausführliches Interview mit Hyundai-Deutschland-Geschäftsführer Markus Schrick lesen Sie in Ausgabe 14 des »kfz-betrieb«, die am 8. April erscheint und die Entwicklung aller Marken in Deutschland beleuchtet.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«