Hyundai Santa Fe: Mehr als nur ein kleines Facelift

SUV geht umfassend überarbeitet an den Start

| Autor: sp-x

Der Hyundai Santa Fe hat sich mit der Überarbeitung deutlich verändert.
Der Hyundai Santa Fe hat sich mit der Überarbeitung deutlich verändert. (Bild: Hyundai)

Im Herbst bringt Hyundai sein großes SUV-Modell Santa Fe in einer gelifteten Version auf den Markt. Jetzt haben die Koreaner Bilder vom Außendesign und vom Innenraum veröffentlicht, auf denen sich der Hochbeiner in vielen Punkten stark verändert präsentiert.

Besonders auffällig sind die Neuerungen an der Front. Der beim aktuellen Modell bereits große Kühlgrill ist nochmals gewachsen. Zudem fällt das Gitter durch eine stark dreidimensionale Formgebung und ein edleres Finish auf. Darüber hinaus bildet der Kühlergrill mit den tief liegenden Scheinwerfern eine optische Einheit, was für eine zusätzliche Breitenwirkung und horizontale Betonung sorgt.

Wie schon beim Vorgänger beherbergen die schlitzartigen „Augen“ zwischen Motorhaube und Kühlergrill nicht die Scheinwerfer, sondern künftig nur den oberen Teil der charakteristischen LED-Tagfahrleuchten. Diese sind T-förmig, wobei sie kurz unterhalb des Querstrichs durch Blech unterbrochen werden. Der doppelte Längsstrich zieht sich darunter mittig durch die Scheinwerfereinheiten. Ebenfalls gewachsen ist die untere Öffnung der Frontschürze, die von einer plastisch stärker ausgearbeiteten Spange in Metalloptik gerahmt wird.

Am Heck wurden die Rückleuchten leicht modifiziert, die ebenfalls stärker eine horizontale Ausrichtung betonen. Statt mit traditioneller Chromspange sind diese künftig mit einem durchgehenden Lichtband verbunden. Die Nebelrückleuchten sind ebenfalls in einem durchgehenden Band im unteren Bereich der Heckschürze integriert. Auspuffendrohre sind nicht mehr sichtbar, der angedeutete Unterfahrschutz wurde geglättet. Dank eines leicht gewachsenen Radstands konnten die Radhäuser wachsen. Sie bieten künftig Platz für bis 20 Zoll große Räder.

Einen deutlich moderneren Eindruck hinterlässt der Innenraum. Die Bildschirmdiagonale des Infotainment-Touchscreens zentral im Armaturenbrett ist von 8 auf 10,25-Zoll gewachsen. Außerdem gruppieren sich um das Display herum keine Knöpfe mehr. Die Mittelkonsole wurde komplett umgekrempelt. Statt eines großen Schalthebels wird der Fahrmodus über Druckknöpfe bestimmt. Statt bisher zwei ist nur noch ein offener Getränkehalter sichtbar. Der zweite verbirgt sich unter einer Klappe. Zudem bietet die Mittelkonsole mehr Ablagen für Kleinkram sowie ein großes Ablagefach unter der nach unten offenen Mittelkonsole.

Volldigitales Kombiinstrument

Das Kombiinstrument wird künftig in einer volldigitalen Version angeboten. Das Display wächst dabei von bisher 7 auf 12,3 Zoll Durchmesser. Außerdem wird es ein Head-up-Display geben, das einen 8-Zoll-Screen in das Blickfeld des Fahrers projiziert. Darüber hinaus verspricht Hyundai mehr Beinfreiheit für die zweite und dritte Sitzreihe.

Technische Details wollen die Koreaner zu einem späteren Zeitpunkt verraten. Die Antriebe, soviel ist sicher, werden elektrifiziert. Die konventionellen Verbrenner werden mit 48-Volt-Mildhybridtechnik auf Effizienz getrimmt. Die Bilder deuten zudem eine Hybridversion an, bei der es sich sehr wahrscheinlich um einen Plug-in-Hybriden handelt, der auch rein elektrisches Fahren über größere Distanzen erlaubt.

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