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Hyundai schafft trotz Corona noch Überschuss

| Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Das zweite Quartal ist für Hyundai wenig überraschend nicht gut gelaufen. Absatz und Umsatz rauschen in den Keller, unter dem Strich schreibt der Autobauer aber schwarze Zahlen. Nun sollen neue Modelle den Aufschwung beschleunigen.

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Hyundai hat wie viele andere Autobauer die Corona-Krise schwer getroffen.
Hyundai hat wie viele andere Autobauer die Corona-Krise schwer getroffen.
(Foto: Hyundai)

Durch die Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf den internationalen Automarkt hat der VW-Rivale Hyundai das zweite Quartal nacheinander einen deutlichen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der Überschuss ging im zweiten Quartal 2020 im Jahresvergleich um 62 Prozent auf 377 Milliarden Won (271,6 Mio. Euro) zurück, wie Südkoreas Branchenführer am Donnerstag mitteilte. Im ersten Quartal hatte Hyundai um 42 Prozent weniger verdient. Beim Umsatz verzeichneten die Südkoreaner einen Rückgang um 19 Prozent auf knapp 21,9 Billionen Won.

Trotz der Gewinneinbußen schnitt Hyundai aufgrund des Verkaufszuwachses auf dem einheimischen Markt um 12,7 Prozent besser ab als von Analysten erwartet. Weltweit brach der Absatz um 36,6 Prozent auf 704.000 Autos ein. Der Verkauf fiel dabei in den Märkten außerhalb Südkoreas, einschließlich der USA, Chinas, Europas und Indiens, um jeweils zweistellige Raten.

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Das Unternehmen erwartet im zweiten Halbjahr unter anderem durch die Einführung neuer Modelle einen Anstieg der SUV-Verkäufe. Zusammen mit dem Schwesterunternehmen Kia Motors ist Hyundai weltweit der fünftgrößte Autohersteller.

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