Gefahren Hyundai Tucson – Typ mit Ecken und Kanten

Autor: Andreas Wehner

Das neue C-SUV der Koreaner dürfte zu den optisch auffälligsten Vertretern seine Klasse gehören. Dabei glänzt der Hyundai Tucson vor allem durch jede Menge Technologie und einen edlen Innenraum.

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Der Hyundai Tucson fällt vor allem durch seine außergewöhnliche Front auf.
Der Hyundai Tucson fällt vor allem durch seine außergewöhnliche Front auf.
(Bild: Hyundai)

Da hat Hyundai ganz schön was gewagt. Während die Koreaner zuletzt kaum durch optische Experimente aufgefallen sind, durften sich die Designer bei der Neuauflage des Tucson so richtig austoben. Die vierte Generation des C-SUVs ist optisch ein ausgesprochener Individualist geworden.

Das ist durchaus riskant, schließlich ist der Tucson einer der Bestseller in der Hyundai-Palette. Allein in Deutschland wurden seit dem Start der Baureihe, die zwischendurch mal ix35 hieß, 272.000 Einheiten verkauft. Andererseits herrscht im C-SUV-Segment inzwischen eine so große Konkurrenz, dass man sich vielleicht besser auch optisch so weit es geht von den Mitbewerbern abhebt.

Hyundai Tucson: Alles neu bei Nummer vier
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Von welcher Seite man das Auto auch betrachtet – gewöhnlich sieht es nie aus. Vorne fällt der massive Kühlergrill in – wie Hyundai es nennt – Diamantschliff-Optik ins Auge. Der Clou: Die Tagfahrlichter sind so integriert, dass sie ausgeschaltet nicht also solche zu erkennen sind. Während der Fahrt sorgen sie dagegen dafür, dass ein herannahender Hyundai Tucson im Rückspiegel sofort als ein solcher zu erkennen ist.

Die Form der Tagfahrlichter haben die Designer bei den Heckleuchten erneut aufgenommen und durch ein durchgängiges Leuchtband ergänzt. Der Heckscheibenwischer steckt unter dem Spoiler und stört somit den optischen Gesamteindruck nicht. Das Hyundai-Logo ist in die Heckscheibe eingelassen. An den Seiten finden sich markante Sicken und scharfe Kanten, die dem Auto eine Taille verpassen. Das fällt besonders auf, wenn man – wie wir bei unserer Testfahrt – bei feuchtem Wetter auf schmutzigen Straßen unterwegs ist.

Innen: Klare Linien, hochwertiges Ambiente

Während die Optik außen polarisierend ist, dürfte innen eigentlich niemand etwas zu meckern haben. Klare Linien, ein glattflächiges Armaturenbrett ohne Auswölbungen, zwei 10,25-Zoll-Displays (in den höheren Ausstattungsvarianten) und ein Touchpanel statt Drucktasten für die Bedienung von Infotainment und Klimatisierung sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Die Lüftungsdüsen sind zum Teil versteckt, was sich nicht nur optisch bemerkbar macht, sondern durch die indirekte Luftverteilung auch für weniger Zug sorgt.

Der Notbremsassistent erkennt auch Fußgänger und Radfahrer. Die Verkehrszeichenerkennung ermöglicht es, die Geschwindigkeit auf Wunsch automatisch anzupassen. Auf der Autobahn hält der Tucson Spur und Abstand. Der Totwinkelassistent warnt nicht nur vor Fahrzeugen, sondern zeigt ein Kamerabild des toten Winkels im Digitalcockpit an. Beim Parken hilft eine 360-Grad-Rundumsicht. Und auf Wunsch ist sogar ferngesteuertes Ein- und Ausparken per Schlüssel möglich.

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Redakteur Newsdesk Automotive