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Hyundai Tucson – Typ mit Ecken und Kanten

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Das Raumgefühl im Tucson ist gut. Zwar ist das SUV gegenüber seinem Vorgänger mit einer Länge von 4,50 Metern nur wenig gewachsen. Durch den leicht verlängerten Radstand und weitere Veränderungen bietet der neue Tucson vor allem hinten deutlich mehr Beinfreiheit. Das Kofferraumvolumen wuchs um 33 auf 620 Liter und ist durch Umklappen der Rücksitzlehnen auf maximal 1.795 Liter erweiterbar.

Wir fuhren die Variante mit 1,6-Liter-Diesel und 48-Volt-Hybrid-Unterstützung. Der ist mit seinen 136 PS ordentlich motorisiert und ermöglicht ein komfortables Vorankommen. Das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe verrichtet seine Arbeit kaum spürbar. Dank Shift-by-Wire-Technologie gibt es keinen Gangwahlhebel, sondern Tasten. Fahrern, die gerne etwas ausgiebiger den Gasfuß benutzen, sei jedoch eine stärkere Variante ans Herz gelegt. Davon gibt es einige. So ist der Tucson als Benziner nicht nur mit 150, sondern auch mit 180 PS erhältlich. Außerdem gibt es das SUV als Hybrid mit einer Systemleistung von 230 PS.

Hyundai Tucson: Alles neu bei Nummer vier
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Im kommenden Jahr legt Hyundai beim Tucson zudem eine Plug-in-Hybrid-Version nach. Der darin verbaute 1,6-Liter-Turbobenziner kommt mit dem Elektromotor auf eine gemeinsame Systemleistung von 265 PS. Die rein elektrische Reichweite beträgt laut Datenblatt 50 Kilometer.

Aktuell bietet Hyundai den Tucson in vier Ausstattungslinien an. Die Einstiegsvariante „Pure“ kostet (inklusive 16 Prozent Mehrwertsteuer) 26.124 Euro. Sie ist allerdings nur mit dem Einstiegsbenziner, manuellem Schaltgetriebe und in rot erhältlich. Optionen gibt es keine. Zwar sind ein Touchscreen-Radio mit Smartphone-Anbindung, eine Rückfahrkamera und diverse Assistenten an Bord. Das digitale Cockpit oder das große Infotainment-Display gibt es jedoch nur in höheren Ausstattungsvarianten.

Ab Frühjahr auch als „N-Line“

Dementsprechend geht man bei Hyundai auch von wenig Zuspruch für die Einstiegsversion aus. Stattdessen rechnet Marketingchefin Christina Herzog damit, dass sich ein Viertel der Kunden für die Top-Ausstattung „Prime“ (ab 37.042 Euro) entscheiden wird. Weitere 20 Prozent dürften die ab dem Frühjahr erhältliche sportliche Variante „N-Line“ wählen, deren Preis noch nicht feststeht. Der Hauptanteil wird laut Herzog mit 35 Prozent auf die zweithöchste Ausstattungslinie „Trend“ (ab 32.655 Euro) entfallen.

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur Newsdesk Automotive