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Hyundai und Kia greifen an

| Autor / Redakteur: Stefan Grundhoff / Praktikant AM

Nicht nur in Asien, sondern auch in Europa und den USA ist der koreanische Konzern unaufhaltsam auf Wachstumskurs. Die Pläne für die Zukunft gehen in Richtung Weltspitze.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Auch wenn es offiziell kaum jemand zugibt, strebt der Hyundai-Konzern mit seinen beiden Marken Hyundai und Kia die Weltherrschaft auf dem Automobilmarkt an. Vor Jahren wankte bereits die Welt, als General Motors, seit Jahrzehnten größter Autohersteller weltweit, von Toyota erst angegriffen und dann abgelöst wurde.

Auch Volkswagen schielt seit Jahren hungrig auf die Weltherrschaft. Doch der deutsche Vielmarkenkonzern ist keinesfalls so straff durchorganisiert, wie Hyundai und Kia dies sind. So haben sich die beiden koreanischen Autohersteller in den letzten zehn Jahren vorbildlich in Position gebracht.

Gerade in den USA werden sie bereits in einem Atemzug mit Toyota oder Chevrolet genannt; ihr Marktanteil stieg auf zehn Prozent. Modelle wie der Sonata gehören zu den Bestsellern im beliebten US-Limousinen-Segment, bei den Geländewagen sind es der Hyundai Santa Fe und der Kia Sportage. In Indien, einem der größten Wachstumsmärkte, hat sich Hyundai sicher hinter Marktführer Suzuki-Maruti positioniert. In China gehört Hyundai zusammen mit Marktführer Volkswagen ebenfalls zu den größten Autoherstellern.

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Auch in Europa und besonders in Deutschland läuft es prächtig. Der Verkaufsturbo Abwrackprämie, der den Marktanteil 2009 von 1,7 auf knapp 2,5 Prozent steigerte, war kein Saisongeschäft. Das Niveau wurde gehalten. In Deutschland darf es bekanntlich gerne etwas kleiner sein und so erfreuen sich Modelle der Klein- und Kompaktwagenklasse besonders großer Nachfrage.

Auf Seite 2: Neuer Vorstoß ins Luxussegment

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