IAA 2015: Erste Infos zum Borgward BX 7

Autor: Andreas Wehner

Das SUV der wiederbelebten Marke Borgward will auf der IAA vor allem beim Thema Vernetzung glänzen. Mit 12,3 Zoll soll das Modell über den größten Touchscreen seiner Klasse verfügen.

Christian Steiger, stellvertretender Chefredakteur von „Auto Bild“, konnte den Borgward-Prototypen bereits vor der IAA inspizieren.
Christian Steiger, stellvertretender Chefredakteur von „Auto Bild“, konnte den Borgward-Prototypen bereits vor der IAA inspizieren.
(Foto: Auto Bild)

Borgwards erstes Modell trägt den Namen BX 7. Das SUV feiert seine Weltpremiere auf der Frankfurter IAA. Wie die Zeitschrift „Auto Bild“ vorab berichtete, soll das Modell weniger kosten als ein VW Tiguan. Mit rund 26.000 Euro rechnet Christian Steiger, stellvertretender Chefredakteur von „Auto Bild“, der den Borgward-Prototypen als erster Journalist vor der IAA inspizieren konnte.

Der Borgward BX 7 ist 4,71 Meter lang und damit größer als ein Audi Q5. Der vorerst einzige Motor ist ein aufgeladener Zweiliter-Turbo-Direkteinspritzer mit 224 PS. Dazu soll es einen Plug-in-Hybrid mit 401 PS Systemleistung und 55 Kilometern rein elektrischer Reichweite geben. Weitere Antriebsversionen sollen folgen.

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Der BX 7 hat einen Touchscreen-Monitor, der nach Borgward-Angaben mit 12,3 Zoll der größte seiner Klasse ist. Dazu gibt es einen W-Lan-Hotspot, einen kostenlosen Concierge-Service und Apps, mit denen sich Reifendruck und Ölstand vom Wohnzimmer aus kontrollieren lassen.

Die Parallelen zu historischen Borgward-Modellen sind vor allem optischer Natur. So zeichnen unter anderem die betonten Hüften im C-Säulen-Bereich, die hohe Fensterlinie das Auto aus. Innen fällt das rhombenförmige Steppmuster der schwarzen Ledersitze und der Türtafeln auf.

Der Serienstart ist laut „Auto Bild“ für das Frühjahr 2016 geplant. Wie bereits berichtet, soll das Modell zunächst in China auf den Markt kommen. Anschließend sind weitere Wachstumsmärkte wie Indien und Brasilien an der Reihe. Erst später soll der BX 7 in Europa und damit auch in Deutschland starten.

Borgward hatte sein Comeback im Frühjahr auf dem Genfer Autosalon angekündigt und war nicht zurückhaltend mit großen Ankündigungen. Nach dem 2016 startenden SUV würden in den folgenden Jahren jedes Jahr zwei bis drei weitere Modelle folgen, hieß es damals. Für 2020 hat das Unternehmen einen angepeilten Jahresabsatz von 800.000 Einheiten angekündigt. Fünf Jahre später sollen die Verkäufe auf das Doppelte angestiegen sein.

Geldgeber hinter Borgward ist der chinesische Nutzfahrzeughersteller Foton, der in Asien unter anderem zusammen mit Daimler Lkws baut.

Borgward auf der IAA: Halle 5.0, Stand B01

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Redakteur Newsdesk Automotive