IAA 2015: Kia erneuert den Sportage

Autor: Andreas Wehner

Die vierte Generation des Kompakt-SUVs zeigt in Frankfurt erstmals ihr Gesicht. Und das hat sich im Vergleich zum Vorgänger deutlich geändert. Ebenfalls neu: die Mittelklasselimousine Optima.

Firmen zum Thema

Der Kia Sportage bekommt einen Nachfolger.
Der Kia Sportage bekommt einen Nachfolger.
(Foto: Kia)

Kia präsentiert auf der IAA erstmals den neuen Sportage. Die vierte Generation des Kompakt-SUVs zeigt in Frankfurt erstmals ihr Gesicht. Und das hat sich im Vergleich zum Vorgänger deutlich geändert. Während beim bisherigen Modell der Kühlergrill und die Frontscheinwerfer eine Einheit bilden, sind die Scheinwerfer nun höher und weiter hinten positioniert. Der breitere und tiefer ansetzende Kühlergrill in Form der sogenannten Tigernase gibt dem Kompakt-SUV eine kräftigere, massivere Erscheinung.

Im Innenraum des neuen Kia Sportage wird der Unterschied zum bisherigen Modell besonders deutlich. Während im Mittelpunkt des bisherigen Interieurs eine vertikal konzipierte Zentralkonsole steht, hat das neue Armaturenbrett eine horizontale Struktur und ist in zwei Bereiche unterteilt: die obere „Display-Zone“ und die untere „Bedienungs-Zone“.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 7 Bildern

Durch die längere Karosserie und den längeren Radstand bietet der neue Sportage den Insassen mehr Platz als der Vorgänger. Auch das Gepäckraumvolumen wuchs von 465 auf 503 Liter.

Die meisten Motoren wurden vom bisherigen Modell übernommen, zum Teil aber grundlegend überarbeitet. Mit dem 1.6 T-GDI bietet Kia im Sportage erstmals einen Turbobenziner mit Direkteinspritzung an. Der Top-Benziner leistet 130 kW/177 PS.

Der neue Kia Sportage kommt im ersten Quartal 2016 europaweit in den Handel. Erstmals wird das kompakte SUV in der neuen Ausführung „GT Line“ angeboten, die sich durch eine sportlichere Optik auszeichnet und auch in Sachen Fahreigenschaften sportlichere Kunden ansprechen soll.

Premiere für Europaversion des Kia Optima

Ebenfalls erstmals zu sehen ist die europäische Version des neuen Kia Optima. Er ist im Vergleich zum Vorgänger in alle Richtungen größer geworden. Die Länge, der Radstand und die Höhe wuchsen jeweils um zehn Millimeter, in der Breite legte der Optima um 30 Millimeter zu. Das schlägt sich in einem besseren Platzangebot im Innenraum nieder. Angetrieben wird der Optima in Europa wahlweise von einem überarbeiteten 1,7-Liter-Turbodiesel oder dem aus dem Vorgänger bekannten 2,0-Liter-Benziner.

(ID:43577358)

Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur Newsdesk Automotive