IAA 2015: Skoda Octavia RS 230 für den Handel

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm, Andreas Grimm

Mit dem Octavia RS haben Käufer bereits eine sportliche Option. Doch Skoda setzt noch ein paar PS drauf. Der RS 230 ist in Frankfurt zu sehen und sofort im Handel bestellbar.

Firmen zum Thema

Skoda schickt mit dem RS 230 eine 169 kW/230 PS starke Variante des Octavia ins Verkaufsrennen.
Skoda schickt mit dem RS 230 eine 169 kW/230 PS starke Variante des Octavia ins Verkaufsrennen.
(Foto: Skoda)

Skoda wird zur IAA 2015 noch eine Spur sportlicher. Auf der Frankfurter Messe stellen die Tschechen den Skoda Octavia RS 230 dem Publikum vor, die dynamischste Variante des Mittelklasse-Modells. Die Limousine starten bei 33.490 Euro, den Octavia RS 230 gibt es als Kombi ab 34.150 Euro. Bestellbar ist das Auto bei den Händlern mit dem Start der IAA.

Angetrieben wird das Modell in beiden Karosserieversionen durch einen 169 kW/230 PS starken TSI-Benziner. Das Aggregat basiert auf dem bekannten 2,0-Liter-Turbobenziners, holt aber noch 7 kW mehr aus den Brennkammern heraus. Den Verbrauch (kombiniert) für die Limousine gibt der Importeur mit mindestens 6,2 Liter pro 100 Kilometer an, die CO2-Emissionen liegen dann bei 142 Gramm pro Kilometer.

Bildergalerie

Das leistungsverbesserte Aggregat beschleunigt die Limousine den Angaben zufolge auf maximal 250 km/h. Von 0 auf Tempo 100 sprintet der Octavia RS 230 in 6,7 Sekunden. Den Käufer kostet das mehr an Leistung gegenüber der Standard-Limousine des Modells einen Aufpreis von 3.000 Euro.

Dafür sind im Lieferumfang des RS 230 allerdings auch einige Extras bereits ab Werk montiert. Hierzu zählen die schwarz lackierten und glanzgedrehten 19-Zoll-Leichtmetallfelgen Xtreme, der schwarz lackierte Heckspoiler der Limousine respektive die schwarze Dachreling der Kombi-Ausführung sowie schwarz-glänzende Details wie der Kühlergrillrahmen und die beiden Auspuffendrohre. Dass der RS zudem Sportsitze, Sportfahrwerk und Progressivlenkung besitzt, versteht sich von selbst.

Eine echte Neuheit ist die elektrohydraulische Vorderachs-Quersperre. Eine elektronisch geregelte Lamellenkupplung sorgt in dem Sperrdifferenzial dafür, dass je nach Fahrsituation bis zu 100 Prozent der Antriebskraft auf das jeweils kurvenäußere Vorderrad übertragen werden können. Skoda zufolge kommt die Technik erstmals überhaupt in einem Modell der Tschechen zum Einsatz.

(ID:43551539)