IAA 2019: Autonomes Fahren, aber unter Kontrolle

Das autonome Fahren wird kommen – jedoch nach Ansicht von Experten zuerst auf kurzen und kontrollierten Strecken. Der normale Autofahrer darf sich vorerst nur auf Assistenzsysteme bis Level 3 freuen. Den aktuellen Stand gibt es auf der IAA.

| Autor: Jan Rosenow

ZF hat sich an dem niederländischen Unternehmen 2gett- here beteiligt, das fahrerlose Minibusse herstellt.
ZF hat sich an dem niederländischen Unternehmen 2gett- here beteiligt, das fahrerlose Minibusse herstellt. (Bild: Rosenow/»kfz-betrieb«)

Autonomes Fahren ist eigentlich ein alter Hut. Wer schon einmal vom Terminal 2 des Flughafens Frankfurt am Main abgeflogen ist, der kennt die kleine, fahrerlose Bahn, die Fluggäste in die Abflughalle bringt. Seit nunmehr 25 Jahren pendelt das vollautomatische Personentransportsystem namens Skyline auf seiner zwei Kilometer langen Strecke praktisch störungsfrei hin und her und befördert pro Tag rund 25.000 Menschen.

Fahrzeuge wie die Skyline haben aber sicher die wenigsten im Kopf, wenn sie vom autonomen Fahren hören. Sie glauben vielmehr, dass sie bereits in naher Zukunft in einem normalen Pkw sitzen und sich mit ihrem Smartphone beschäftigen können, während ihr Auto sie selbsttätig ans Ziel bringt. Doch so wird es nicht kommen – jedenfalls nicht in den nächsten zehn Jahren.

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