IAA Halle 6: Sportlich, sportlich

Autor / Redakteur: Andreas Wehner, Christoph Seyerlein / Andreas Wehner

Italienische Sportwagen gibt es auf der IAA schon seit Jahren in Halle 6 zu sehen. In diesem Jahr legt jedoch auch Hyundai einen Schwerpunkt seines Messeauftritts auf das Thema Hochleistungsfahrzeuge.

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Die Giulia soll der Marke Alfa Romeo wieder Auftrieb geben.
Die Giulia soll der Marke Alfa Romeo wieder Auftrieb geben.
(Foto: Alfa Romeo)

Fiat Chrysler hat für die diesjährige IAA eine Hoffnungsträgerin im Gepäck. Die neue Giulia von Alfa Romeo, die erstmals als Serienauto zu sehen ist, soll der traditionsreichen Marke wieder Auftrieb geben und dem Audi A4, dem BMW 3er und der Mercedes C-Klasse Konkurrenz machen. Mit der neuen Giulia – das erste Modell mit diesem Namen wurde zwischen 1962 und 1978 produziert – kehrt Alfa wieder zum Heckantrieb zurück. Die Topversion Quadrifoglio Verde leistet aus einem Sechszylinder-Turbo 510 PS. Der Sprint auf 100 soll lediglich 3,9 Sekunden dauern. Bei ruhiger Gangart verspricht Alfa dank Zylinderabschaltung dennoch eine sparsame Giulia. Zur Auslieferung Anfang 2016 startet die Motorenpalette mit Turbobenzinern zwischen 1,4 und 1,8 Litern und einem 2,2-Liter-Diesel.

Bestseller optisch leicht verändert

Bei Fiat steht das Facelift des Fiat 500 im Mittelpunkt. Das Modell wird seit 2007 sehr erfolgreich verkauft. Über 1,5 Millionen Einheiten hat der Konzern seitdem abgesetzt. Kein Wunder also, dass sich mit der ersten vorsichtigen Modifizierung nun nicht sonderlich viel ändert. Leicht überarbeitete Leuchten, dazu eine Blende am Heck: Alt und neu zu unterscheiden, ist auf den ersten Blick gar nicht so einfach. Es bleibt bei den bekannten Motoren mit 69, 85, 95 und 105 PS. Das Modell ist schon seit Mitte Juli bei den Händlern erhältlich. Die Preise beginnen bei unter 12.250 Euro. Daneben stellt der Konzern die aktuelle Modellpalette seiner Marken Abarth, Lancia und Jeep sowie einige individualisierte Exponate aus.