Mitsubishi „Ich sehe keinen Inhouse-Wettbewerb zu Renault“

Von Yvonne Simon

Der Elektro-Fahrplan der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi stimmt den Friedberger Importeur optimistisch. Geschäftsführer Werner Frey ist überzeugt, dass perspektivisch Mitsubishi-Stromer auf den deutschen Markt kommen. Im Interview spricht er außerdem über die für 2023 geplanten Renault-Geschwistermodelle und wie sich diese von Captur und Clio abgrenzen sollen.

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Mitsubishi-Deutschland-Geschäftsführer Werner Frey: „Wir wollen ab 2023 wieder wachsen.“
Mitsubishi-Deutschland-Geschäftsführer Werner Frey: „Wir wollen ab 2023 wieder wachsen.“
(Bild: Mitsubishi)

Der letzte Woche präsentierte Elektro-Fahrplan der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi sorgt in Friedberg für Optimismus. Die Milliarden-Investitionen in gemeinsame Elektro-Plattformen und -Modelle seien eine Nachricht, auf die man bei Mitsubishi Deutschland lange gewartet habe, erklärt Geschäftsführer Werner Frey im Interview mit »kfz-betrieb«. Frey wertet die Pläne als „klares Bekenntnis zu Europa“ und als Neuausrichtung der Strategie auf dem Kontinent.

Zur Erinnerung: Im Juli 2020 hatte Mitsubishi Importeur und Handel mit der Ankündigung geschockt, keine neuen Modelle in Europa mehr einzuführen. Wenig später ging dann doch der bereits fertig entwickelte Eclipse Cross Plug-in-Hybrid an den Start, und es folgte die Ankündigung zweier neuer Modelle auf Renault-Basis 2023.